Wie kann ein Mensch das ertragen?

Ich bin seit 6 Tagen am Stück richtig doll krank, anders krank als ich es von mir so kenne und ich vermute daß es eine Art von Overloadreaktion ist. Ich habe seit all diesen Tagen durchgängig schmerzhaften Husten des Todes, mit übler Atemnot, akutem Schlafmangel denn ich schlafe keine Stunde ohne von Hustenanfällen wach zu werden und fast zu kotzen, ich habe am ganzen Körper an jeder Stelle die er so hat sehr starke Schmerzen, Fieber und dazu eine unwahrscheinliche Reizoffenheit. Ich bin sonst immer irgendwie anders krank und nie so lange so doll an so vielen Tagen hintereinander. Diesmal ist anscheinend mein Körper so richtig auf Schmollkurs mit mir, weil ich mir einfach unwahrscheinlich viel zumute seit Tagen. Shutdownfrei, Meltdownfrei und freiwillig wie gesagt.

Seit 11 Tagen mache ich ganz freiwillig jeden einzelnen Tag zu einem potentiellen Overload-Shutdown Tag mit größeren Aktionen. Normalerweise würde mich jeder einzelne Tag schon ins off schießen am Abend. aber ich halte irgendwie durch und manchmal frage ich mich warum und wie.  Ich würde sagen jede einzelne Tag, jede Begegnung war es absolut wert, aber nun kommt halt anscheinend die Endabrechnung. Ich schreib euch mal, was so die Tage passierte:

Tag 1:

Mein für ein paar Tage Twitterbesuch den ich noch nie persönlich traf an vom Flughafen abgeholt, sich gegenseitig beschnuppert, sich für supernett befunden, mit dem Auto ans Meer gefahren, viel gequatscht, viel gesehen, gekocht, gegessen, getrunken

Tag 2:

Sightseeing in Hamburg mit dem Besuch und dem teuersten Fischbrötchen von der Welt (also psychisch gesehen, absolut overloadschreiende Butze in der wir beide lange auf unser Brötchen warten mußten) Vorbereitungen für das morgige Twittertreffen bei uns. Immer noch nicht 1 Sekunde alleine gewesen. Das war supernett, aber für jemanden der ständig mal ne Pause von Menschen braucht echt anstrengend. Danach noch Kraftwerkkonzert obendrauf.

Tag 3:

Sightseeing mit Besuch in Stade und am Elbstrand, diverse Twitterer kamen Abends zu Besuch zum „Tweuer“. Ich habe den ganzen Tag nebenher noch Soljanka mit und ohne vegan gekocht, alles vorbereitet viel geplant und dann kam alles anders als vorgestellt. Wer mich kennt weiß wie sehr mich Planungsvorgänge unter Anwesenheit von Menschen auslaugen. Abends war komische Stimmung, keine Ahnung warum aber mein „Menschenrauschsinn“ hatte viel zu tun und mitzufühlen warum es jedem einzelnen grade nicht gefällt und so. Habe versucht theatralisch alle doofs von allen Seiten aufzufangen und abzumildern und mich glaub ich viel zu sehr verausgabt dabei und zum Kasper gemacht. Hab ich mir natüüüüüüürlich hinterher gleich wieder vorgeworfen.

Tag 4: Kopfwehtag, nochmal gemeinsames Sightseeing in Hamburg mit Hafencity und Speicherstadt, Essen gegangen, Besuch zum Flughafen gebracht, Chaos zu Hause beseitigt, ins Bett gefallen trotzdem vor lauter Krank kaum geschlafen.

Tag 5: durch die vielen geplanten freien Tage habe ich extrem viele Patienten vor- und nacharbeiten müssen. Unausgeschlafen und krank. Das war superanstrengend. Gleichzeitig Planung und Vorbereitung des morgigen Kindergeburtstages auf absolutem Overloadrandstatus (jaaaa, wieder Planungsirrsinn!!!) Kind abgeholt, Entdeckung der gehässig abgeschnittenen Haare der Tochter, krank mit Fieber und Sorgen vor den kommenden Tagen.

Tag 6:

Früh aufgestanden zur Vorbereitung, Kindergeburtstag mit vielen sehr lauten bockigen, streitenden, genervten unerzogenen Kindern, zuvielen Erwachsenen die ebenso belustigt werden wollten, zu allem ihren Senf dazu gaben, einer nur noch robotermäßig funktionierenden Frau Anders und natürlich „meiner Mutter“. Trotz krank hab ich mich wacker geschlagen, war aber Abends total im Arsch. Krank ja wie schon erwähnt sowieso. Quasi so nebenbei.

Tag 7:

Nochmal Kindergeburtstag mit den kleineren Kindern von Nachbarn und Freunden, weil mein Kind gebettelt hat nur mit den großen zu feiern am eigentlichen Geburtstag. Mir geht es richtig arg dreckig, aber okay. Feiern wir halt nochmal mit Kindern und Menschen. Ich mache gute Miene zu bösem Spiel. Dem Kind zuliebe.

Tag 8:

Ich muß noch ganz viele Patienten abarbeiten um morgen am Geburtstag des Gatten frei haben zu können. Ich bin immer noch sehr krank, aber wenn ich heute noch durchhalte hab ich 3 Tage am Stück zur Belohnung frei. Das motiviert mich sehr. Also ordentlich mit Grippemitteln gedopt und durch. Danach Einkaufen, Geburtstagsvorbereitungen für den Gatten und viele Sorgen, weil ich ja so krank bin und alle Planungen für den morgigen Tag dahin sind. (Wir wollten das Kind in die Kita stecken und schön zusammen in die Sauna zum entspannen). Ich möchte meinem Mann soooo gerne einen schönen Tag machen, scheitere aber heute schon am Kuchenbacken so schlecht geht es mir. Mach ich halt morgen sage ich mir. Abends irgendwie bis 12 Uhr wach geblieben um in Ruhe wenigstens kurz anzustoßen.

Tag 9:

Gattengeburtstagstag. Ich könnte nur noch heulen, weil ich einfach nix mehr hinbekomme und doch so gerne möchte. Ich hab den doch so unwahrscheinlich lieb und möchte ihm so gerne einen ebenso wundervollen Geburtstag machen wie der Tochter, aber ich KANN einfach nicht. Der Körper versagt, ist 0 belastbar, fiebert und keucht. Ich versaue den Kuchen, wir machen nichts statt schöner Sachen und ich mache mir unwahrscheinlich arge Vorwürfe daß ich im Bett liege und er an seinem Geburtstag sogar noch einkaufen und den eigenen Geburtstagskuchen fertig machen muß. Abends raffe ich mich mit letzter Kraft auf, mit ihm und seinen Eltern wenigstens essen zu gehen. Zum Glück saßen wir in einer ruhigen Ecke. Trotzdem keimt die Angst vor den kommenden Tagen auf, weil ich weiß was da noch sein wird und der Akku leer ist. Ich will nur noch im Bett liegen und schlafen. Mich verziehen, keine Menschen mehr sehen.

Tag 10:

Unsere lieben Freunde aus Berlin, extrem laut, polterig, absolut überfordertgenervt mit 2 unwahrscheinlich lauten dauerheulenden unerzogenen Kindern fallen ein um sich ein paar Tage bei uns einzuquartieren und die Bude zu zerstören. Super Ding in meinem jetzigen Zustand. Schade wenn man die Freunde nie wieder ohne Kinder zu sehen bekommt. Ich ertrage die wirklich nur noch ohne ihre Kinder. Wir erfahren daß sie nicht morgen wieder fahren, sondern bis Montag hier bleiben wollten. Abends kommen noch diverse Gäste (auch wieder zT. mit Kindern, aaaaaaargh!!!!) dazu um gemeinsam den Gattengeburtstag zu feiern. Während die ruhigen, netten, älteren Kinder irgendwann friedlich ins Bett gingen und auch sonst lieb und unkompliziert waren, wurden die Schreikinder künstlich wach gehalten und nervten die ganze Nacht weiter. Natürlich wurden auch Sachen komplett verschokoladet und vollgekotzt.  Ich weiß nicht wie ich das weiter ertragen soll. Dann noch wuselige überforderte randgenervte Erwachseneneltern die über nichts anderes reden als Kinderthemen wie Kacke und Windeln. Die Kinderlosen haben zum größten Teil leider abgesagt oder sind ohne Absage einfach nicht erschienen 😦  Dazu das „Dauerrauschen“ der einzigen anwesenden ebenso hochsensiblen Kinderhasser über deren Anwesenheit ich mich eigentlich sehr gefreut habe. Die konnten das Wirrwarr und das Dauergekreische wie ich nicht ertragen, dann wurden zugekackte Kinder genau neben ihren übersensiblen Nasen auf dem Sofa gewickelt. Ich will keinen Ton mehr hören, befürchte komplett durchzudrehen und greife zum Alkohol, weil der meine Sinne etwas zu betäuben vermag und will nur noch weg. Herr Wuff schlief leider demonstrativ und ließ sich zu keinem Spaziergang mehr verleiten. Und statt daß ich mal kurz abhauen kann, hauten spontan alle Nichteltern fluchtartig ab und verließen mich quasi. Also weiter mit den Muttis und Vatis. Ätz. Ich versuche nebenher tunnelblickartig zumindest die Stiefel mit Nikolaussachen für morgen zu füllen um ein Minimum der wirklich wichtigen Sachen des Tages noch zu leisten. Alles natürlich immer noch mit quälendem Husten, teilweise Fieber und so. Irgendwann war ich sogar im Bett und alle waren ruhig. Ein Wunder!

Tja, heute ist Tag 11. Ich habe schon einen lauten Vormittag voller lautem polterigen Menschengewusel hinter mir. Den Gatten habe ich grade mit dem Besuch weggeschickt zu einem Ausflug. Morgen…morgen reisen alle ab, ich muß arbeiten und sonst geht alles seinen Gang. Ich freu mich ja schon soooo sehr darauf. Und statt daß ich mich jetzt ins Bett haue zum Genesen (ich muß ja schließlich morgen wieder arbeiten und bei unserer derzeitigen Geldnot wäre das wirklich wichtig) muß ich einfach mal zur Selbstreflexion schreiben was eigentlich alles so war die Tage. Irgendwie ist das glaub ich auch heilsam dieses runterschreiben. Wie ich das so schreibe merke ich erst daß es wirklich so ist daß ich hier grade unmenschliches wuppe für einen arg angeschlagenen Autisten. Ich muß  denken über so Sachen wie warum diesmal der Körper statt des Inneren durchdreht, warum hat der Geist keine Notbremsen vorher gezogen, wie hab ich das abdrehen eigentlich genau abgestellt und aufgeschoben, was mag die kommenden Tage passieren mit mir, wie geht es eigentlich dem Gatten (wobei der deutlich mehr Pausen hatte) usw.

Keine Ahnung warum ich diesmal krank bin. Irgendwas mit selbst schuld scheint es zu sein. Naja, ich werde mich jetzt ganz doll um mich sorgen und dann wird das auch schon wieder.

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Wenn du denkst es geht nichts mehr, kommt von irgendwoher noch was schlimmeres her

Durchdreh!

Heute ist so ein Tag…ein Tag, der mit extrem voller to do Liste gestartet ist. Ein Tag mit fettem Overload irgendwie durch lauter Dinge von innen heraus. Durch den zu vollen Plan, den eigenen Erwartungsdruck und dem scheitern jeglicher Exekutivversuche entstanden. Etwas, was ich mir dann immer gerne mal wieder selber vorwerfe um es dann nochmal zu versuchen zu handeln, wieder zu scheitern, wieder vorzuwerfen, wieder aufraffen usw. usw. Eine ewige Todesspirale. Heute war ein Tag an dem die Arbeit sehr sehr anstrengend war, der TÜV wider Erwarten weit über 600€ kostete bei absolut leerer Kasse, ich superwichtige Termindinge nicht erledigen konnte weil Starre, ich einkaufen mußte und einfach alles anders lief als gewohnt. Und da sowas bei mir ja nie zu reichen scheint, kam auch noch SIE.

SIE, die Kindergärtnerin der Tochter. Eine Frau, Marke unzufriedene ewig garstige alte Frau kurz vor der Rente, ohne jegliche Empathie. Worst Kindergärtnerin ever. Generationen wurden von ihr betreut und Generationen haben sie gehaßt. Ausgerechnet wir mußten an diese eine Frau geraten. Eine Frau die mir im Elterngespräch nichtmal sagen konnte mit wem sich mein Kind versteht und mit wem nicht, weil sie es einfach nicht weiß. Eine Frau die behauptet daß mein Kind sich bei Tätigkeiten total wohl fühlt, wo sie sich monatelang extra Krankheiten ausdenkt um nicht erscheinen zu müssen. Eine Frau die die Kinder zwingt immer alle Teller leer zu essen, nicht mit links zu malen, auf Krampf das Sportabzeichen zu machen, die im Streit zwischen 2 Kindern immer grundsätzlich den Nichtübeltäter garstig anbrüllt, blöde gemeine Sprüche klopft und, und, und.

Was nun passiert ist, da muß ich kurz mal etwas weiter ausholen: Wir mußten vor einiger Zeit eine Art Einschulungssprachtest mit dem Tochterkind machen. Das machen die bei uns, um 1 Jahr vor Schulbeginn sprachlich minderbegabte Kinder neben des Kitabesuchs extra zu fördern, damit sie bei Eintritt in die Schule etwas besser dastehen. Eigentlich etwas total tolles wie ich finde. Allerdings ist das verbunden mit einer Frau vom Jugendamt (sehr unsympathisch, grummelig, aus meinem Job heraus beurteilt: was sie inhaltlich macht ist totaler Kokolores), die dann extra Fördergelder bekommt wenn sie eine gewisse Anzahl X Kinder alle paar Tage fördert. Das ist dann absolut verpflichtend daran teilzunehmen, weil erweiterte Schulpflicht. Dh. es wird notiert falls das Kind mal nicht erscheint und dann gibts richtig Ärger mit Jugendamt und Schulbehörde.

Nun hat unsere Tochter diesen Vorabsprachtest mit Bravour bestanden. Man sagte uns, daß sie sogar ganz besonders weit seie sprachlich und sie absolut keine Förderung brauche,

Umso verwunderlicher daß wir andauernd Infopost bekamen ob dieses Sprachkurses. Ich dachte anfangs, das ist einfach nur im falschen Kitafach gelandet und habe mich nicht weiter drum geschert. Dann allerdings wurde das Kind ohne mein Wissen in diesen Sprachkurs gesteckt. Mein Kind ist aus allen Wolken gefallen, war sie doch rotzestolz so toll sprechen zu können obwohl ihre garstige Oma (böser Mensch) immer behauptet sie wäre total grottenschlecht und überhaupt. Total doof fand sie es obendrein da.

Ich also mehrfach bei der Schulbehörde angerufen wie das sein kann. Diese haben nach vielem hin und her die Unterlagen der Sprachprüfung gecheckt und festgestellt daß ich ja recht habe. Sie waren sehr verwundert und wollten den Fehler des Informationsflusses suchen und korrigieren. Natürlich müsse mein Kind nicht in diesen Kurs. Das sagte ich so auch der Tochter.

Tja und heute begrüßte mich wieder ein übelst miesgelauntes Kind was meinte daß die Erzieherin sie wieder in den Sprachkurs gesteckt hat, weil sie ihr nicht glaubt.

Na da bin ich hin zu der hin und habe gesagt, daß das ein Fehler mit dem Kurs seie. Das Tochterkind habe nachweislich keinerlei Sprachstörungen und daß da wohl was schiefgelaufen wäre.

Da behauptet die Kuh doch tatsächlich daß das kein Fehler seie. Sie hätte mein Kind persönlich noch extra auf die Liste geschrieben, weil sie es doch nötig hätte. Das wäre doch was total gutes und schadet doch nicht. Ich solle mich mal nicht so anstellen. Sie könne das schon gut beurteilen. Außerdem spielen die da doch nur und Julia hätte da voll viel Spaß.

Da bin ich, eh schon auf gefährlichem Overloadmodus explodiert. Ein Glück für die Dame daß ich immer in der Lage bin zu gehen bevor ich zu unfreundlich werde oder sie angreifen würde. Was ihr einfiele soetwas über unseren Kopf hinaus zu bestimmen, uns kein Sterbenswörtchen darüber zu sagen und daß ich das als Mutter, als auch aus meiner Fachlichkeit heraus sehr wohl beurteilen könne. Ja, sie nehme sie raus wenn ich ihr das verweigern wolle sagte sie vorwurfsvoll . Fragt nicht nach Geschossen die dabei virtuell aus dieser Frau heraus kamen.

Dann verletzte sich zu meinem Glück ein anderes Kind recht schwer und sie mußte sich um das brüllende Kind kümmern. Länger als gedacht. Ich habe dann wutschnaubend die Szenerie verlassen. Schon etwas doof, so ohne Beendigung der Sache aber das ging jetzt einfach nicht anders.

Die haben zu wenig Kinder in dem Kurs und weil der sonst nicht stattfinden könnte, mußte noch eines dazugeschummelt werden. Muß das ausgerechnet mein Kind sein, das durch das Omatrauma eh schon große Probleme damit hat daß jemand denken könne sie spreche schlecht, das ständig von sich denkt sie wäre nicht gut genug, die große Schwierigkeiten mit geplanten Zwangsveranstaltungen hat?

Boah, ich bin soooooo sauer!

Zum Lohn darf ich das sicher gleich noch mit lustigen Systemabstürzen ausbaden. Aber ich bin stolz auf mich daß ich in dem krassen Lähmungszustand in dem ich vor der Sache war noch wie ein Tier kämpfen konnte.

Tag 3, Beobachtungen

Ich bin wieder hochgradigst produktiv und funktionierend, besser noch als gestern. Ich war zB. stundenlang einkaufen ohne es schlimm zu finden, selbst ein Vorbeigehen an Douglas hat mich nicht gejuckt, dabei sterbe ich sonst immer. Ich habe heute ohne Pausen ein unmenschliches Pensum an wichtigen Dingen erledigt. Langsam mache ich mir Angst…aber ist schon cool wenn alles auch mal funktioniert was sonst immer in Überlastung endet. Aber ich kenne den Preis dafür und ich habe es mir selber ausgesucht ihn später zu zahlen gegen großen Leihzins der obendrauf kommen wird. Bis es soweit ist, freue ich mich darüber daß auch mal lange liegengebliebenes vom To do Berg verschwindet. Allerdings spüre ich so ganz langsam den leeren Akku der ganz weit weg zu sein scheint und daß das nicht mehr lange gut geht. Denn gesund ist das sicher nicht was ich grade tue. Aber wie gesagt, einmal die Mühle angeworfen ist sie glaub ich nicht aufhaltbar. Ich kann jetzt nichts mehr am Ausgang an sich ändern indem ich mich zB. extremst schone, mich vor Außenreizen schütze, rumheule, denke oder was auch immer. Der Ursprungstrigger ist wie verpufft und damit auch alle doofen Gefühle und irgendwo gut versteckt stapeln sich die Dinge die bald überlaufen werden weil sie sonst nicht anders abfließen können. Mir fehlt jeglicher Zugriff darauf. Selbst wenn ich es logisch verstehen kann daß da nichts weg ist sondern nur verdrängt hab ich keine Handhabe. Wenn ich morgen noch ein kleines bißchen Zeit habe, werd ich aller Gewißheit zum Trotz nochmal etwas in meinem Kopf rumexperimentieren um vielleicht doch noch was zu ändern. Bleiben sie dran, morgen wirds spannend. Denn der „Trigger“ kommt zu Besuch zum übernachten und bringt neben seinem Koffer Hass noch Gefolge mit, mein Mann kann nicht anwesend sein um mich zu schützen weil er arbeiten muß, ich muß mich noch einmal hochgradig zusammenreißen ob meines Kindes willen und ich werde dabei Todesängste und Todesvorwürfe an mich selber erleiden. Eigentlich ein klassischer Tag für Stufe 2, den Andersschen Meltdown vor versammelter Mannschaft. Wobei ich sowas superselten habe, ich hau mich meist immer durch das ewige Zusammenreißen gleich auf Stufe 3 dem Shutdown. Die Systeme werden runtergefahren und im Idealfall irgendwann neu gebootet. Den Shutdown kann man bei mir übrigens wörtlich nehmen. Mein Kopf ist dann weg, abgeschaltet, oft hab ich dann eine lange Zeit einen kompletten Filmriß bei unauffällig funktionierendem Außen. Ich kann reden, gehen, passend antworten und sogar ganz normal wirken. Aber ich bin nicht da. Das dauert gerne dann auch mal etwas länger und bisher hat es noch niemand so wirklich gemerkt. Ich traue mich auch nie hinterher zu fragen und mich quasi damit zu outen. Es gibt nichts beschisseneres als nicht zu wissen was passiert war in den letzten Tagen. Man versucht krampfhaft aus Gesprächen Ideen rauszuziehen was gewesen sein könnte und jede noch so bedeutungslose Andeutung löst eine große Scham in mir aus. Ich komme eigentlich nie drauf, außer daß ich aus all diesen Gesprächen ziehen kann daß ich wohl nicht groß negativ aufgefallen bin. So ein Shutdown dauert unterschiedlich lange. Auf jeden Fall nie unter 12h. Manchmal fahren auch die anderen Systeme runter, die des Außen. Ich bleibe innen quasi wach und mein Außen entfleucht mir. Ich verliere als erstes alles qualitativ hochwertiges an Fähigkeiten. Motorik wie reden, schreiben und so, danach kommen andere ähm Dinge… Dann sacke ich zusammen bei hochgradig wachem Geist und bin nur noch ein einziges Ding das denken kann und das mit denken nichts ändern kann.

So oder so, es fühlt sich immer unwahrscheinlich kacke an. Es kostet Unmengen an Kraft und Energie und es braucht lange bis ich wieder halbwegs betriebsfähig bin. Wobei das nun auch schon schneller geht, seit dem ich etwas besser kapiere was da genau passiert und ich bekomme damit eine Handhabe zumindest die Regeneration positiv zu beeinflussen.

Für mich ist all das nichts wirklich schlimmes und ich entwickle immer mehr Gelassenheit mir dabei zuzuschauen.  Kenne ich es doch mein Leben lang nicht anders und ich weiß daß nach alledem auch etwas total Gutes kommt zur Belohnung. Und je dreckiger es mir geht, desto näher bin ich doch schon an der Kehrtwende. Das Wissen darum und das Vertrauen in diesen Fakt gibt mir eine diese tiefe Gelassenheit. Das Leben ist nunmal ein ewiges Auf und Ab. Trotzdem hab ich jedesmal Angst. Angst vor beschissenem Timing.

Wieder halbwirres Zeug ohne jegliches Korrekturlesen meinerseits-verzeiht, denn das kann ich nicht nochmal lesen. Da müßt ihr jetzt halt durch. See you tomorrow. Wenn ich nix schreibe, wißt ihr Bescheid: Shutdown mit Motorikausfall. Falls der andere Fall eintreten sollte wäre ich selber gespannt was ich so berichten würde. Also falls ich dann überhaupt schreibe. Vielleicht mach ich ja auch ganz andere völlig kuriose Dinge. Wenn ihr mich sehen solltet, berichtet doch mal.

Auf dem Weg ins geistige Aus und ich nehm euch alle mit

Kann grade ganz doof schreiben, probiere es aber dennoch.

Kennt ihr diesen gefühlten superlangsamen Countdown zum absoluten Shutdown der in ein paar Tagen stattfinden wird? Echt doof wenn man das vorher merkt und nicht weiß wie man diese Mühle stoppen kann.

Ich hatte heute einen Megatriggerreiz der für nicht wegschiebbare heftigste Sorgen und Vorwürfe in den kommenden Tagen und Wochen sorgen wird. Das ganze findet statt auf einem eh schon vorhandenem eher kleinerem Hümpel an zu erledigenden Dingen die mich aktuell belasten. Diese stressen mich generell schon ganz schön, weil ich Angst habe so vieles nicht zu schaffen, aber bisher ist es okay damit zu leben und zu arbeiten und ich war bis vorhin guter Dinge es halbwegs schadlos bewältigt zu bekommen. Aber wie es immer so ist wenn man on the edge lebt: wehe da kommt was obendrauf und das ist es jetzt nunmal gekommen. Ich kann nun quasi der sich langsam drehenden Mühle mit tausenden ineinander greifenden Zahnrädern zusehen die dann irgendwann im absoluten Shutdown enden wird. Meltdowns lasse ich gerne aus, aber ich werd mal gucken was passiert. Ich hab keine Ahnung wie ich das stoppen kann. Ich habe beschlossen zu versuchen es zu beobachten um zu kapieren wie das Ding nun funktioniert mit der Hoffung einen Hebel zu finden und werde soweit möglich mal schreiben was grade vorgeht. Ich nehm euch also ein Stückchen mit, falls ich noch weiter schreiben kann.

Was passiert jetzt grade: ich verfalle in eine Vorstufe der Starre. Meine Gelenke scheinen wie mit festem Gummi eingehüllt zu sein was alle Bewegungen erschwert und ihnen einen Widerstand entgegensetzt. Ich habe eine ganz üble Schwere auf der Brust. Das Denken fällt mir sehr schwer und ich verliere komplett den Fokus bei massivsten Bemühen ihn zu behalten. Alles ist ein großer Denkschwubbelbrei und ich weigere mich noch mich darin zu verlieren, obwohl ich merke daß die Kraft dazu nicht ewig reichen wird. Ich verliere grade meine Ausdrucksfähigkeit, kriegs aber noch halbwegs hin. Jeder Satz den ich hier schreibe kostet mich verdammt viel Kraft, weil ich nicht möchte daß jemand merkt daß da nur Murks steht. Ich habe eigentlich supergroße Angst jemanden zu zeigen was grade vor sich geht. Ich kann es ja auch nicht erklären. Ich kann über die auslösende Sache schwer reden und schon gar nicht schreiben. Sinnloses Geplänkel hingegen funktioniert und ich würde wenn jetzt jemand anwesend sein sollte auf den funktionierenden Plänkelmodus gehen und niemand merkt was los ist. Wenn mein Mann gleich nach Hause kommt werde ich ihm wie ein Reporter locker flockig berichten können was schon wieder doofes passiert ist, ich werde aber nicht zeigen können wie es mir wirklich geht, obwohl ich das so sehr möchte. Ich will es zeigen, kann es aber nicht. Da ist eine Wand zwischen innen und außen und ich kann immer nur auf einer Seite stehen. Ich mache mir massive Sorgen um die kommenden Tage, wohlwissend daß ich den jetzigen Zustand des Funktionierens noch etwas aufrecht erhalten kann. Mir kommen einige kleine Kraftschöpfideen und anfängliche Lösungsansätze, die entschwinden aber sogleich im Schwubbelbrei. Was bleibt ist Leere und das krampfhafte Bemühen wenigstens gleich noch normal zu wirken wenn der Mann kommt, mit dem Hund nochmal rauszugehen, mich soweit aufrecht zu halten um mich ums Kind kümmern zu können, schlafen zu gehen, arbeiten zu gehen und die allerwichtigsten Aufgaben der kommenden Tage zu bewältigen und den krassesten Tag ever, den Freitag (heute ist Dienstag) noch zu wuppen. Zusammenbrechen wäre am Samstag/Sonntag ideal und wie ich mich kenne schaff ich das auch noch mich bis dahin zu ziehen. Das ist verdammt lange und vielleicht schaffe ich es nicht, aber möglich ist es grundsätzlich schon. Abstellbar ist es nicht, aber leider nicht aufschiebbar.

See you in Plänkelmodus

Overload, Meltdown, Shutdown

Ich habe vor kurzem erst erfahren daß es neben Overload auch sowas wie Meltdowns, Shutdowns und so gibt.
Ich habe erstmalig darüber bei gelesen. Seitdem muß ich immerzu darüber nachdenken. Hätte ich Anfangs noch behauptet das nicht zu kennen, sehe ich das nach einiger Nachdenkzeit genau anders.
Natürlich kenne ich das und das leider viel zu gut.
Deshalb möchte ich einfach mal darüber schreiben, wie sich das bei mir im unterschied zu anderen gestaltet, bzw. wie ich es verstehe.

Der Overload

Ich habe manchmal das Gefühl daß eigentlich fast jeder Tag einen kleinen Overload für mich bereit hält. Ich bin ja generell extrem reizoffen. Das betrifft nicht nur die Dinge die man hören, sehen, schmecken, riechen und fühlen kann, ich hab auch sowas wie ein Sinnenssystem was irgendwie in die Köpfe und Psychen von Menschen gucken kann. Ich habe für alles was auf mich einströmt einfach keinerlei Filter. Alles ist immer gleich bedeutsam und muß aufwändig verarbeitet werden. Ich habe Freunde oft gefragt was sie wahrnehmen während sie im Wohnzimmer still sitzen und an die Wand gucken. Da kam dann oft sowas wie, die Vögel zwitschern und die Wand ist weiß, mehr drängte sich nicht in den Vordergrund. Müßte ich auf diese Frage antworten, würde es sicher ewig lange dauern all das aufzuzählen was ich alles als bedeutsam wahrnehme. Also alles ist ungefähr gleich präsent und das zur gleichen Zeit. Das verbraucht echt viel Energie im Hirn und dabei hab ich noch nichts bedonderes getan außer nur dazusitzen.  Ein kleiner Auzug meiner Antwort wäre: Hören: Ich höre mich atmen, das Blut rauschen, das Herz klopfen, die Haare rascheln wenn ich mich umdrehe und das Geräusch was mein Schal an meinem Hals dabei macht, das knacken im Rücken, es schmatzt in meinem Mund obwohl ich den eigentlich stillehalte, die Autos rauschen, ich höre ein Kind, ganz viele Vögel, die schnarchende Katze, das Radio des Nachbarn….

Sehen: ich sehe Tapete mit interessanten Nuppsies drauf, Farben die sich gegenseitig beeinflussen, zueinander passen oder eben nicht, Muster, ich sehe jedes Detail in den Regalen, den wackelnden Fliegenfänger, die flimmernde Luft über der Heizung, ich sehe die einzelnen Holzstreifen des Laminats, jeden Fussel auf der Decke, Unebenheiten im Holz des Tisches… (btw. ich kann all dies binnen Bruchteilen von Sekunden sehen. Mein Mann staunte mal, als wir mit dem Rad an der offenen Tür eines Ferienhauses das wir auch gerne mal buchen wollten relativ zügig vorbeifuhren. Ein kurzer Millisekunden-Blick und ich hatte wirklich alles abgescannt und konnte jedes noch so kleine Detail wiedergeben. Mein Mann sah nur eine offene Tür. Manchmal ist es echt praktisch, um Veränderungen schnell wahrnehmen zu können um drauf zu reagieren)

Fühlen: Ich fühle meine unterschiedlichen Klamotten am Leib, den Untergrund auf dem ich sitze und wo er mich berührt, ich spüre daß meine Arme am Körper anliegen, die Uhr, den Ehering, die Finger die aneinander reiben, daß mein Rücken zwackt, meine Augen klimpern, wie sich mein Brustkorb wölbt beim atmen…

Und dann gibt es noch diesen Sinn, den ich nicht benennen kann.(Nein, ich bin kein Esoteriker, aber bei dem was ich da manchmal schräges wahrnehme könnte ich manchmal glatt einer werden. Das ist echt soooo krass)

Ich spüre wie die Nachbarn (die ich gar nicht sehe) drauf sind, vor allem negatives spüre ich durch viele Wände hindurch und kann es auch konkret benennen. Ich spüre Müdigkeit, Neid, Verzweiflung, Fassaden…Dazu schreib ich vielleicht später mal was.

All diese Dinge verarbeitet mein Hirn gleichzeitig und gleich intensiv. Es hat aber nur eine begrenzte Kapazität, auch wenn diese wahrscheinlich schon im Vergleich zu anderen enorm groß zu sein scheint. Eigentlich kein Wunder daß irgendwann mal die Luft raus ist. Und dieses Luft raussein nenne ich Overload. Ich will nicht mehr wahrnehmen, spüren, hören oder sehen. Der Punkt an dem es zuviel war wurde dann erstmalig erreicht. Nun muss ich in eine möglichst reizarme Umgebung und dann tankt mein Hirn wieder etwas Kraft auf. Das kann manchmal sogar richtig schnell gehen. Vor allem wenn es mir seelisch und körperlich eigentlich ganz gut geht, ist der Akku auch schneller wieder voll als wenn es mir schlecht geht. Geht es mir gut, reicht manchmal sogar schon ein Klogang. Ich sitze dann meist auf dem Klo, halte mir die Ohren zu und starre an die meist weiße Wand und mache einfach nix. Also relativ overloadfrei komme ich durchs Leben wenn ich einigermaßen drauf achte genug zu essen, trinken, Schlaf, Licht und Luft zu haben, mir genug winzige Verschnaufpausen in reizarmer Umgebung hole und meine Seele eher fröhlich drauf ist. Eine Sache die auch immer hilft ist der Alkohol. Trinke ich etwas, scheinen all meine Wahrnehmungssysteme gedämpft zu sein und ich nehme alles nicht mehr so massiv wahr und das macht es einfacher zu ertragen. Allerdings habe ich grade für mich entdeckt, daß das die falsche Methode ist, wenn auch eine funktionierende. Denn durch das Abdämpfen der Sinne, spürt man auch nicht wann es eigentlich genug an Reizen ist und nimmt diesen Overload manchmal gar nicht wahr und sorgt nicht für Regeneration. Aus diesem Grund oder wenn ich nicht wegkann/wegwill komme ich dann in eine Art negative Spirale rein.

zB. in den Meltdown

Den habe ich tatsächlich oft unter Alkoholeinfluß (nicht stockbesoffen wohlgemerkt, maximal leicht angetüddelt) kombiniert mit nichtregeneriertem Overload und einem entsprechenden Triggerreiz. Ganz oft ist dieser Triggerreiz meine Mutter. Also wenn jemand meine Mutter in Schutz nimmt. Dann sind Sätze wie sie hat es ja auch echt schwer gehabt, sei nicht so böse zu ihr, eigentlich ist sie ja ne ganz nette, oder der Todessatz: du wirst ihr immer ähnlicher die absolute Todesfalle. Ich keife dann wild um mich, heule, schreie, sage böse Sachen, lüge, betrüge, verletze Menschen verbal und was sonst noch die komplette Emobox in mir sonst immer brav verschlossen hält. Und wehe mich hält dabei jemand auf. Dann sind alle nur noch Feinde und wenn es nötig ist, wehre ich mich auch unter kreischen körperlich mit Händen und Füßen. Meist setzt da am Anfang schon oft das Hirn aus und ich kann mich hinterher schwerlich erinnern was da eigentlich passiert ist und warum. Oft sind es nur Sitzationsfetzen die ich später erinnern kann und es ist mir daher voll peinlich und ich weiß nicht wie ich hinterher reagieren soll, weil ich ja nicht weiß was eigentlich passiert ist. Muss man sich entschuldigen oder vielleicht nicht? Sind die jetzt sauer, haben sie es selber kaum mitbekommen? Fragen mag ich  nie. Ich versuche dann immer mir aus Reaktionen der anderen und Wortfetzen herauszufinden was eigentlich passiert ist. Seltenst komme ich aus einem Meltdown wieder runter, aber es geht. Das braucht allerdings jemanden der mich aus der Situation radikal rausnimmt (das lasse ich selten zu wenn ich mich erstmal festgebissen habe) und mir Bewegung (spazieren) und reizarme Bewegung verschafft. Aber wie gesagt, das klappt selten.

Immer endet mein Meltdown mit einen Shutdown. Bei mir ist es einfach ein abschalten aller Systeme. Zapp und aus. Ich fall dann um und schlaf wahrscheinlich ein. Der totale Blackout. Was ich da wirklich mache, keine Ahnung. Irgendwie lag ich meistens abends schon eher im Bett als auf dem Fußboden. Aber wie ich dahingekommen bin bleibt mir jedesmal ein Rätsel. Ich tippe mal auf Hilfe von meinem Mann, der meist dabei ist. Wobei, wenn ich drüber nachdenke was er erzählt falle ich gar nicht um, sondern funktioniere weiter. Ich rede, kann gehen und sogar noch Dinge regeln (Handy ins ladekabel stecken vorm schlafengehen). Ich bin aber nicht mehr anwesend. Ich traue mich nicht, ihn zu fragen. Ich schäme mich so schrecklich. Ich bin ein Kontrollmensch und soooo die Kontrolle zu verlieren und dann nichtmal zu wissen was passiert ist kann ich ganz schwer ertragen.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Situationen fallen mir ein. Als Jugendliche bin ich zb. immer aus unerklärlichen Gründen umgefallen. Füße hochlegen hat nie geholfen. Abseits in der Ecke sitzen schon. Vorher gab es immer einen Tunnelblick und es passierte fast immer auf Konzerten oder in Diskotheken in Menschenmengen. Ich hab es damals auf Kreislauf oder Alkohol geschoben, aber so langsam sehe ich es aus einer anderen Perspektive.

So, ich les das jetzt nicht nochmal auf Korrektur durch. Bin grade zu aufgewühlt, denn es ist ein absolutes Tabuthema was ich hier öffentlich mache. Fehler zu haben und nicht korrekt zu funktionieren ist heute immer noch ein großes Thema bei mir mit heftigen Reaktionen. Trotzdem, schreiben hilft beim denken. immer und immer wieder