Triggerthema Essenkontrolle

Ich lese immer wieder in diversen AntiABA Artikeln wie Kinder mittels Essenkontrolle gefügig gemacht werden sollen unter dem Deckmantel der Sorge. Das triggert ganz schön, sowohl als Mutter, als Autistin und als Opfer.

Ich kenne die Probleme die man mit Kindern hat, die nicht alles essen wollen und am allerwenigsten das was ich als besorgter Erziehungsberechtigter für angemessen halte. Auch wir haben die Regel daß alles was man noch nie probiert hat einmal in Mikromengen probiert werden soll, allerdings darf man es auch ausspucken wenns doof ist. Vieles schmeckt dann plötzlich doch. Diese Regel gilt übrigens für alle in der Familie und nicht nur für Kinder. Auch ich muss regelmäßig für mich total widerliche Sachen probieren zur Belustigung meines Kindes. Damit kommen wir gut klar. Dennoch ißt mein Kind weiterhin das was es meint zu essen und das ist idealerweise jeden Tag das selbe möglichst „geschmacksfreie“ Essen weil fast jedes Lebensmittel als zu scharf wahrgenommen wird. Und ob ihr es glaubt oder nicht, wer jetzt denken würde das Kind esse also den ganzen Tag Schokolade, Pudding, Nudeln oder Pfannkuchen irrt. Denn sowas gibt es in unserem Hause nicht mal und müßte sogar extra gekauft werden. Nicht weil wir so streng sind, sondern weil es wirklich keiner mag. Unser Kind ist in eine Familie hineingeboren in der jeden Tag Gemüse aller Art und andere gesunde Sachen für alle zum freien rummatschen und ausprobieren auf dem Tisch standen und Essen und naschen getrennt wurden und es hat sich in der Entwicklung jeder sein Spezialessen daraus gesucht. Also hätte es ja niemals etwas ungesundes werden können zum essen, oder?  Heute wählt das Kind rohes Gemüse ohne alles wenn ich Gemüse und Schoki auf den Tisch stelle. Nicht aus Angst, daß ich mecker, sondern weil es Gemüse einfach lieber mag.

Vielleicht haben wir auch nur Glück gehabt, vielleicht haben wir es schlau angestellt. Egal!  Vor allem aber läuft es hier essenstechnisch immer mit viel Spaß und absolut gewaltfrei.

Anders in meiner Entwicklung. Ich erinnere mich nicht mehr an vieles weil ich wirklich sehr sehr viel verdrängen mußte, aber ich erinnere mich deutlich an Essenskontrolle, an selbstgebaute Maulsperren aus Kochlöffeln und Menschen die mich als kleines Kind gewaltsam festhielten und Röhren mit Trichtern oben dran in denen mir Essen vor lauter angeblicher elterlicher Sorge mit Gewalt einverleibt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere wurde das sogar noch mit 13 Jahren mit mir gemacht.

Heute kommt es mir vor wie ein übler Traum, weil ich gar nicht verstehen kann und will daß Eltern soetwas tun können. Das kann doch nicht real sein. Ich bin doch auch Elter und ich kapier das einfach nicht. Aber es ist passiert. Und jetzt kommts, es passierte nicht weil ernsthafte Mangelerscheinungen drohten, sondern weil ich fast nur Obst und Gemüse aß und man sorgenvoll meinte da müssen auch noch Fleisch, Nudeln und Nachspeisen ins Kind weil das ja sonst nicht gesund wäre.

Man gebe dummen Menschen Macht und Werkzeuge…

 

Ich möchte nicht, daß soetwas in irgendeiner Weise jemals einem anderen Kind angetan wird. Auch nicht in abgeschwächter Form und schon gar nicht unter dem Deckmantel von Therapie und Sorge!

 

 

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MUTTER

Ich hab ja gestern schon angedeutet daß ich in einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Kinder von Borderline Eltern war. Das war wider Erwarten echt gut. Nix großes Gejammer und Geheule sondern liebevolles ernsthaftes zuhören, zustimmendes nicken fast in allen Punkten und konstruktives reden darüber wie man Dingen begegnen könnte. Das war supernett, tat mir unwahrscheinlich gut und bringt mir viele neue Denkanstöße. Überall begegnen mit zur Zeit Menschen die auf irgendeine Art und Weise mit ihren ähnlich gestrickten Eltern gebrochen haben und in mir sprießt unwahrscheinlicher Neid gepaart mit dem Gefühl der Hilflosigkeit weil ich selber das nicht schaffe. In der Gruppe trauerten einige enorm weil es keinen Kontakt mehr gibt (nach all den Mißhandlungen sehnen sich Menschen nach Kontakt, dieses blöde irre System!!!) und ich kann nur neidvoll den Kopf schütteln. Neidvoll weil ich das auch gerne will. Ja, als Außenstehender ist so vieles immer so logisch und einfach. Selbst für mich wenn ich auf mich und mein Leben blicke. Ich bin stark und ich weiß was ich zu tun habe. Ich sehe wie das Ding funktioniert, was Sachen in mir auslöst und warum ich wie reagiere. Ich weiß inzwischen was normal ist und was nicht. Ich weiß daß ich mein Kind und auch mich schützen muss, aber ich KANN es einfach nicht. Da sind Programme in mir tief installiert die auf Knopfdruck wie auf Autopilot laufen und ich kann nur noch kopfschüttelnd zuschauen was ich da für Blödsinn mache und sage. Und ich ärger mich hinterher immer fürchterlich über mich daß ich so bin.

Heute zB. meine Mutter wünscht das Kind demnächst alleine bei sich zu haben. Sie erpresst uns und das Kind mit einer Schlittschuhbahn die die Kleine so sehr liebt. Genauso wie mit allen anderen tollen Dingen. Erstmal anlocken mit allem was man sich so erwünscht und erträumt und wenn man erstmal schutzlos und alleine dort ist: zuhauen und abstechen. Ich habe beschlossen wenn ich schon nicht brechen kann, zumindest  mein Kind nie wieder alleine dort hin zu lassen, allerdings wollen Kind und Oma das so sehr (ja, mein Kind wurde auch schon passend dazu manipuliert). Ich schaffe es nicht komplett nein zu sagen und daher dieser Kompromiss, von dem allerdings niemand außer meiner beiden etwas weiß daß ich das vorhabe. Ich werfe mich zum fraß vor damit mein Kind geschützt ist. Das ist der Plan und eigentlich ist er total dämlich, denn was bringt es mir?

Unser letzter Kontakt endete übrigens in einem totalen Desaster von dem ich mich heute noch erholen muß. Ich weiß gar nicht mehr ob ich öffentlich darüber schrieb.

Gestern kam nun eine Whatsappnachricht aus heiterem Himmel die da lautet: „Und? hast du mal geschaut wann die Kleine zu uns kommen kann?“

Das ist ja eigentlich nix schlimmes, oder? Eine nette Frage. Aber in Anbetracht der letzten Aktionen und meinem Inneren ist das doch sehr unverfroren. Es ist ein direkter Angriff und nein, ich bin nicht paranoid wenn ich das so sehe. Auch wenn ich mich so fühlen soll. Zudem kommen sie in 3 Wochen her zu meinem Geburtstag und da wäre ein vorheriges Treffen ja nun wirklich nicht nötig. Am liebsten hätte ich geantwortet niemals mehr. Statt dessen springt mein Programm an das parallel zu dem Aufregen darüber läuft. Leider hat das Programm immer noch mehr Macht als ich, aber ich lerne dazu.

Ich habe es gradeso noch mit letzter Kraft geschafft mich gegen das automatisierte sofortige Ablaufen des Programmes zu wehren und bis heute nicht zu antworten, um kurz mit dem Gatten zu reden, rumrufrusten und mich zumindest vorbereiten zu können. Dennoch befahl das Programm unentwegt: „melde dich und beschwichtig, sofort! Biete ihnen etwas nettes an und gib ihnen dein Kind“ Ich hasse es wenn ich nur noch zugucken kann und sehe wie ich in mein Unglück renne. Ich möchte so gerne so viel stärker sein als ich es grade bin. Ich kann nur defensiv und nett im Außen, alles andere hab ich nie gelernt. Aber man kann ja vielleicht auch nett und klar was reißen. Mal gucken.

So rief ich heute an, zum Glück gut vorbereitet mit Terminen die natürlich alle nicht gehen, guten Sätzen und Ausreden, mit Ideen was sie tun wird, mit Terminen im Kopf wann ich zusammen mit der Kleinen da hinfahren könnte und mit einem Aufnahmegerät am Telefon. Ich nehme in letzter Zeit öfter solche krasse Sachen auf um mir hinterher in Ruhe den Irrsinn anhören zu können den ich und sie da machen um ihn irgendwie für mich passend zu bearbeiten. Während des Programmablaufs kann ich mich nämlich schwer wahrnehmen und hinterher erkennen was schon wieder passiert ist und daher hilft mir das.

Okay, ich bin stinkesauer, ich sage mir ich bin stark, konsequent und überhaupt. Ich werde ihr mal meine Meinung geigen. Los gehts! Programmablauf, Autopilot an:

Kurzes Geplänkel. Ich! Ich Idiot lade erstmal meine Eltern freundlichst zu meinem Geburtstag ein (Programm). Ich habe die Feier in einem Schwimmbad gewählt weil ich keinen Bock auf Kaffeetrinken und die in meinen heiligen Hallen habe. Außerdem weiß ich daß die das ganz fürchterlich finden werden, hehe! Irgendwie ist das eine nette Genugtuung und ein tolles Geburtstagsgeschenk für mich. Schließlich habe ich ja Geburtstag und bin Bestimmer und MIR würde das echt Spaß machen. Ist ja auch praktisch mit Kind und OmaOpa dabei. Kann ich auch mal in Ruhe in die Sauna oder so! (ICH) Danach möchte ich essen gehen und berichte daß man von da aus ja auch prima auf die Autobahn zu denen nach Hause kommt.

Treffer, versenkt!

Auftritt meine Mutter: schnaubend, rauschend, schwer verletzt, als sie wieder Worte fand sagte sie: Wie, nach Hause? Wir möchten aber gerne über Nacht bei euch bleiben! (das wäre ja das schlimmste was mir passieren könnte. Grade nach der letzten Weihnachtsaktion als es ja auch um das Thema ging)

Kampf in meinem Inneren, Programm gegen ich, Programm gegen ich…ein schreckliches Gemetzel

ICH habe gewonnen, ich sage tapfer: Nein, das finde ich nicht gut. Ich möchte den Geburtstagsabend gerne alleine mit meinem Mann verbringen und in Ruhe mit ihm ein Glas Sekt oder so trinken (Yeah!!! geschafft!!! Ich bin rotzestolz)

Wut, Schimpfe, Vorwürfe der übelsten Art, das Kind in mir wird niedergetreten, schwer verletzte Furie wütet daß man es nicht in Worte fassen kann.

Zum Glück steht grade mein Mann neben mir und mein Aufnahmegerät in der Hand gibt mir ein klein wenig Sicherheit. Ich halte es aus und bleibe ruhig.

Dann wieder switch zum ruhigen schnippischen Modus meiner Mutter sie würde mal gucken ob sie überhaupt käme. (Ich: juhuu, das wäre ja toll!) Die arme Mutter müsse ja schließlich Mitternacht wieder stundenlang über die Autobahn fahren. Aber sie käme. Aufgelegt! (hmmpft, das soll wohl jetzt die Strafe sein)

Boah Leute, das klingt so nach Kleinkram aber es ist die Hölle für mich. Jedes kleine bißchen Normalität was ich durchsetzen will kostet mich viel zuviel Kraft, oft mehr als ich habe. Warum mache ich sowas? Warum lade ich ausgerechnet an meinem Ehrentag solche Menschen in mein Leben ein? Warum bin ich so blöd? Es sind nur Menschen denen ich absolut egal bin. Es geht immer nur um das Spiel, um den Kampf und darum sich in Szene zu setzen. Ich bin dabei so total egal, ich diene nur.

Ich habe so viele krasse Sachen aus meiner Vergangenheit schon gut meistern können. Sachen die eigentlich deutlich schlimmer und gewaltiger waren, habe ich inzwischen erfolgreich bewältigt. Nur dieses kleine Bändchen zu meiner Mutter kann ich nicht durchschneiden. Das verhindern alle Programme die sie erfolgreich installiert hat und das will ich nicht mehr! Aber ich komme nicht gegenan. Ich kämpfe schon so lange dafür.

Ich werde alles geben diese Dinger zu deinstallieren und dann werde ich auch in Frieden gehen. Zum Schutz meiner Tochter, meiner Familie und auch meiner selbst. Der Preis ist sehr hoch, aber ich bin schon lange bereit meine komplette Familie zu opfern samt aller Menschen die ich von denen sogar mag. Denn die hängen alle viel zu tief mit drin. Ich habe bereits alle anderen Bänder durchschnitten. Ich bin komplett unabhängig, mein Erbe und somit mein Elternhaus ist mir zwar heilig aber schnuppe, ich habe keine Verbindlichkeiten mehr, ich habe keine Liebe mehr für diese Person, ich habe meinen geliebten Vater schon lange nach seinem von ihr inszenierten Selbstmordversuch beerdigt, keinen aus meiner Familie brauche ich mehr und ich kann auf alles und jeden verzichten. Ich habe ein stabiles und gutes Umfeld das mir wohlgesonnen ist. Ich habe einen tollen Partner, guten Rückhalt, ich bin stärker als je zuvor. Jetzt muß ich nur noch einen Weg finden, wie ich mich in den Griff bekomme und diese beschissenen Programme auf Autopilot wegbekomme.

MENNOOOOO!

umkipp…Familie

Ich kann nicht mehr. Just wo ich grade massivst meine verkackte Kindheit aufarbeite ploppt sowas in mein Leben. Ich hab noch nicht viel darüber geschrieben wo ich eigentlich herkomme. Ich bin noch nicht so weit das öffentlich zu machen. Ich lebe schon relativ frei von ihnen aber ich werde aktuell schon wieder in ihre üblen Spielchen mit reingezogen und stecke wieder in einer Situation in der alles was ich tue falsch sein wird.

Heute bekam ich ein Fax von meinem Vater. Ich muß dazu sagen daß mein Vater in den Fängen meiner böshaften Mutter geblieben ist, früher noch wenigstens geistig an meiner Seite stand und heute die Seiten gewechselt hat und vor lauter Verzweiflung sein Hirn wegsäuft. Vielleicht hat er sich aufgeopfert für mich, um mir die Flucht zu ermöglichen, vielleicht ist er auch einfach nur kaputt und feige. So oder so, ich bin wen aber mein Vater steht mir immer noch sehr nahe. Wir sind uns extremst ähnlich und ich kann es nicht ertragen ihn zu sehen. Zu sehen daß er nichts tut und was er alles mit sich machen läßt. Alles hat sie ihm genommen, selbst die Zigaretten und sein Essen werden ihm zugeteilt je nachdem ob er brav war oder nicht. Er hat nichts mehr und wenn er etwas bekommt wird es ihm sowieso wieder weggenommen. Er steht so massiv unter Kontrolle und ist geistig so sehr kaputt daß er es eh nie schaffen wird, etwas das ihm gut tut vor ihr zu verheimlichen.

Ich dachte heute früh noch darüber nach wie ich das mit den Weihnachtsgeschenken mache. Meine Mutter wünschte sich einen ikea Gutschein, denn auch mein Vater wolle den angeblich totaaaaal gerne haben (jaja, klar!) um weiter irgendwas in ihrer Küche installieren zu können. er hätte ja immer Langeweile wenn er nichts zu tun hätte. Ich habe eben noch überlegt was eigentlich mein Vater bekommt und justkam eine Art Hilferuf von ihm der mich zu Boden schmettert. Ich erblicke seine Verzweiflung, ich sehe aber auch was passiert wenn ich es tue oder eben nicht und egal was ich nun mache, es wird falsch sein. Ich möchte es liebend gerne tun, nichts läge mir näher als ausgerechnet ihm so eine große Freunde zu machen. Ich würde ihm 1000 Rechner schenken, wenn es ihn glücklich macht. Aber ich weiß, daß ich damit eigentlich meiner blöden Mutter einen Rechner in die Finger spiele, den sie ihm theatralisch vor lauter Zuschauern wegnehmen wird und der dann ihr gehört. Oder sie wird ihn zerstören, wegwerfen, einschließen. Mein Vater ist leider echt zu hirnbefreit inzwischen um irgendwas schlaues zu tun. Ich vergrößere damit den Schmerz meines Vaters. Schenke ich ihm das Ding nicht, schmerzt es ihm und mir auch.  Ich würd sagen, vom Schicksal gefickt!

Aber lest selbst. Es kam eben ein Fax, mit einem Ausdruck von ebay für einen 300€ Laptop mit dem Text

„Hallo…!

Ich habe einen Deal von dem deine Mutter nichts wissen muß (darf). Du kaufst mir diesen Rechner und schenkst ihn mir (nur mir!) und schenkst ihn mir zu Weihnachten. Ich bringe 300€ mit wenn wir zu Weihnachten bei dir sind. Ich möchte auch mal etwas haben was nur meins ist. Gruß Papa“

Was mache ich bloß?

Ich möchte ihn eigentlich kaufen…

Sie hat es schon wieder getan- übergriffige Mutter

Ich dachte, ich hätte darüber schon mal geschrieben, aber ich finde gar nichts zum verlinken. Wahrscheinlich alles privat.

Meine Mutter…mir fehlen die Worte um sie zu beschreiben. Sie ist einfach krank und böse. Alles was sie wirklich gut beschreibt, alles böse was sie mir tagein tagaus bewußt antut hab ich hier noch gar nicht öffentlich niedergeschrieben. Einzig diese beiden eher seichten Beiträge schrieb ich hier mal über sie. Viel zu viel Luschikram um sie wirklich gut zu beschreiben, aber lest selber.

https://andersfamilie.wordpress.com/2015/01/27/ubergriffige-mutter/

https://andersfamilie.wordpress.com/2014/10/09/50/

Diese meine Mutter hat vor ca. nem Jahr meinem Kind ohne mich zu fragen die Haare abgeschnitten. Sie ist schließlich der Frisör und hat ja voll Ahnung usw. Sowas hat sie solange ich denken kann schon mit allen Kindern veranstaltet die bei uns ein oder ausgingen. Wenn die Eltern gesagt haben nur Spitzen schneiden und nicht dabei waren, hat sie immer Heimlichkeiten mit dem Kind gemacht und ihm ne neue Frisur verpaßt die sie ihm vorher fleißig eingeredet hat. Die wurde dann hinterher mit Spangen vertuscht. Hinterher war sie es dann nie gewesen, alle irrten immer nur wenn sie dachten da wäre zuviel ab. Das wäre sicher nur der Wirbel der jetzt anders fällt und was sie da immer alles noch rumgelogen hat. Damals vor 1 Jahr war mein Kind dran als es mal bei OmaOpa schlief. Das gab ein riesen Drama. Einerseits mein heulendes Kind aufzufangen, daß sich selber massivst vorwarf vor lauter Hilflosigkeit ja gesagt zu haben zu etwas das sie gar nicht wollte und andererseits meine unbändige Wut auf diese Frau, die Stein und Bein hinterher behauptete sie hätte nichts abgeschnitten und mir dann sogar noch die Worte im Mund umdrehte. Hinterher stand ich als die Böse da. Haare einfach so abschneiden wäre ja Körperverletzung und wie könne ich ihr sowas bloß vorwerfen. Das eigene Kind wirft ihr sowas vor. Das war so schlimm daß der Gatte und ich nach langem Gegrübel über Kontaktabbruch beschlossen daß unser nie wieder alleine dort hinfahren wird. Denn das ist für mich Körperverletzung. Tja, hätten wir uns mal dran gehalten mit dem nie alleine dahin. Irgendwie schaffen sie es immer wieder dann doch alleine an das Kind zu kommen und unsere internen Absprachen auszuhebeln. Wir haben nämlich keinerlei Babysitter und brauchen diese Pausen so dringend, wir hassen es dort zu sein und andererseits hat unser Kind oft große Sehnsucht nach den Großeltern und wünscht sich sehr, mal dort zu übernachten.

So auch diesmal. Da war sie wieder diese Situation. Das Tochterkind wollte uuuuuunbedingt mit den Großeltern auf den Weihnachtsmarkt, nachdem es von Oma mit unzähligen Weihnachtsmarktfotos richtiggehend gelockt wurde. Wir hatten am Wochenende Besuch, erwarteten viele kinderlose Gäste und es war eigentlich total praktisch wenn sie nicht doof danebensteht. Außerdem hat sie direkt danach Geburtstag und das wäre wirklich toll zum vorbereiten. Außerdem lief es doch in letzter Zeit immer so gut und friedlich…Tja, wieder in die Falle getappt. Kind zu OmaOpa gebracht. Ein schönes Wochenende gehabt.

Kind mit „abbe Haare“ wieder abgeholt. SCHOCK!!!

Die tollen langen Haare die nach der Aktion vor einem Jahr nun endlich wieder lang waren und halbwegs passten. Die Haare mit denen wir eine tolle Eisköniginfrisur zum Kindergeburtstag vorhatten. Haare die endlich wieder so lang waren daß der vom Kind verhaßte superdünne Flechtzopf endlich wieder dicker wurde, Haare die endlich nicht mehr im Gesicht hingen und mit 1000 gehaßten Spangen gehalten werden müssen. Diese Haare sind nun massiv kürzer und mit fetten Stufen und Pony drin. Das hab ich leider erst später gemerkt, weil der Vater sie abholte und natürlich wieder alles schön mit Spangen kaschiert wurde. Sonst hätt ich vor Ort direkt was gesagt. Das Kind sagt, Oma hätte gesagt die Haare wären ganz doll kaputt und die würden alle anderen Haare anstecken wenn sie die nicht sofort abschneidet. Schließlich kenne sie sich ja aus als Frisör und was weiß ich nicht mit welchen Horrorszenarien sie noch gedroht haben mag. Kind behauptet es hätte gesagt, Oma solle erst die Mama fragen aber irgendwie hat sie sich dann breitschlagen lassen. Hier zu Hause heult sie nun die ganze Zeit und ich weiß ganz genau warum sie heult. Es sind nicht nur die Haare. Das war wie eine Vergewaltigung bei der das Opfer nicht weiß daß es eines ist und hinterher selber schuld ist, weil es schließlich ja gesagt hat. Ich kenne das Gefühl als Tochter dieser Person zu gut. Ich habe täglich solche Dinge über mich ergehen lassen müssen. Ich bin nun wo es mein Kind betrifft schwerst getriggert und so wütend daß ich im gegensatz zum Gatten bei dem Thema komplett durchdrehe und nun total ausgelaugt und hilflos bin. Selbst mein Körper streikt seit dem auf einmal und hat beschlossen krank zu werden.

Gestern habe ich es gesehen, heute hat meine Tochter Geburtstag, den schönsten Tag ihres Lebens  und gleich kommt meine Mutter als Gast. Sie wird das Kind vor allen anderen theatralisch mit Geschenken überhäufen die natürlich mehr sein werden als von allen anderen Familienmitgliedern und ich habe das Gefühl nur noch zusehen zu können und nur noch schwarz oder weiß reagieren zu können. Wie gespiegelt, denn eigentlich ist es meine Mutter die nur die beiden Variianten kann, nicht ich.  Mittelwege kann ich aber in ihrer Anwesenheit nicht, obwohl ich sonst ein Profi der Reaktionsvariationen bin. Ich kann es schon gar nicht heute, wo ich eh vom Socialisingwochenende ohne Ruhe danach, Vorbereitungsstreß und beginnendem Kranksein sehr angeschlagen bin. Ich kann heute nun alles herunterschlucken, mir schaden und so tun als wäre nichts um nen Tag später ein Faß aufzumachen was dann ja viel zu spät ist und nicht zieht oder ich kann total durchdrehen und meinem Kind schaden und ihm den Tag versauen und doch nichts damit erreichen außer dem schwarzen Peter vor versammelter Mannschaft. Halb durchdrehen, oder ernsthafte Gespräche kann ich nicht. Nicht mit DER! Nicht heute!

Es gibt heute einfach kein richtig und kein falsch und ich tendiere zum Klappe halten, Konsequenzen ziehen, sich endlich mal dran halten.

Wahrscheinlich werde ich mir genau das dann vorwerfen. Ich wäre gerne die Mutter die wie ein Tier kämpft für Recht und Gerechtigkeit. Das mache ich auch ganz oft, aber dieser eine Mensch der mich geboren hat, bei dem geht das nicht. Da bin ich durch pure Gegenwart Kleinkind und wehrlos und auch wenn ich es klar sehen kann was da passiert, bin ich doch hilflos. Mach doch einfach mal geht da halt nicht und Kontaktabbruch kann ich (noch) nicht.

Es ist in meinen Augen definitiv falsch auf ihren Kriegsschauplatz zu ziehen, denn genau das will sie ja. Da ist sie der Held der alles niedermetzelt und ich habe nie gegen sie kämpfen gelernt. Duckmäuser spielen ist aber genauso falsch. Neutral, ruhig, abgeklärt wäre wahrscheinlich toll aber das kann ich nicht. Nicht bei meinen kleinen privaten Triggerthemen.

Ich hasse mich dafür! Ich habe schon soooo viel geschafft und ich will endlich dieses letzte kleine Stückchen Ablösung vom Elternhaus bewältigen können.

und ewig lockt der Hass…

Borderliner sind bekloppt. Echt mal! Ich ziehe die irgendwie magisch an, scheint mir…

Als wir damals unseren Hof gemeinsam kauften gab es kurz vor Kauf die wildesten Auseinandersetzungen mit Frau Borderline, unserer Mithauskäuferin. Wir waren früher allerbeste Freunde, dann aber wohl nicht mehr. Sie schrie, kreischte, wütete und fluchte was das Zeugs hielt nur damit der gemeinsame Hauskauf nicht geschehen würde. Sie haßte und und wollte uns am liebsten umbringen. Weil eine Kleinigkeit sie in ihrer Ehre verletzte wurde alles Gute quasi autonatisiert  in Böses und Hass umgekehrt. Dennoch waren wir bereit den Schritt zu gehen und sie zur Not auch gegen ihren Willen da mit durchzuziehen. Als liebende Freunde quasi die eine durchtickende Seele mittragen wollten, haben wir uns alle vorgenommen damit irgendwie klarzukommen. Auch mit ihr die nur noch neben sich stand und die Welt vergiftete, wollten wir zusammenleben denn eigentlich steckte dahinter ein toller Mensch. Am Tage der Unterschrift des Kaufvertrages beim Notar kam sie wie ein Untier an, rauschend, wütend, und was weiß ich nicht noch alles. Sowas hab ich noch nicht erlebt und ich bin unter den fiesesten Untieren großgeworden…Sie unterschrieb letztendlich mit falschem Namen und dennoch wurden wir damit eine Hausgemeinschaft.

Da standen wir nun. Ihr wollt gar nicht wissen was für Gift und Galle über mich ausgeschüttet wurde. Jeden Tag Intrigen, Lügen und Haßtiraden gegen grade meine Person und vor allen anderen. Dennoch wollte ich einfach nicht zurückhassen und ich versuche es seit dem möglichst distanziert aber gelassen anzugehen. So tasten wir uns seit 1,5 Jahren als Hofgemeinschaft so gaaaanz langsam wieder an einen normalen Umgangsmodus jenseits der 0815 Nachbarschaft heran. An tiefe Freundschaft ist aufgrund der passierten Dinge nicht zu denken, aber wir geben uns Mühe sehr freundschaftlich zu agieren.

Heute allerdings warf man mir vor nicht freundschaftlich eng genug in unserer Hausgemeinschaft zu agieren. Grade diese eine Person warf mir vor zu distanziert zu sein und kapierte nicht was ich meinte daß da ja auch viel übles vorgefallen seie was nun etwas Zeit brauche im Miteinander. Ich seie ja voll die Böse und so daß ich so seie…

Tja, ich hab bis heute nichts feindseeliges gedacht obwohl ich nach allem was geschehen ist allen Grund dazu gehabt hätte. Ich habe mir die übelsten Sachen anhören müssen. Und heute wundert sich Madame daß nicht alles wieder schick ist???

Komische Leute diese Borderliner…

übergriffige Mutter

Ich hab mal etwas in der Vergangenheit gestöbert und bin fast geschockt was ich da schon wieder alles verdrängt habe. Dabei finden solche grenzüberschreitenden Aktionen meiner Mutter selbst heute beinahe täglich statt. Fast auch immer auf die selbe Art und Weise.

Ich möchte es gerne mal etwas aufarbeiten und werde nach und nach mal in meiner Vergangenheit stöbern was sie dort immer wieder getan hat an Übergriffigkeiten. Hier mal ein Zitat aus meinem alten Muttiblog. Es geschah 4 Wochen (!!!) vor dem errechneten Geburtstermin.

 Mütter:

Da ruft doch tatsächlich meine Mutter heute an, um mich im weinerlichen vorwurfsvollen Ton zu fragen ob ich denn nicht jetzt wenigstens schon endlich mal Vorwehen hätte. Das könne doch gar nicht sein. Sie hätte da ne Kundin deren Tochter einen guten Kontakt zu ner Gynäkologin hätte und die läßt sich jetzt 4 Wochen früher einleiten, das solle ich doch auch endlich mal tun. Ein Kaiserschnitt ginge sonst ja auch relativ zügig. Man müsse nur gute Kontakte haben, dann könne auch ich endlich mal das Kind bekommen…
Und es wäre doch endlich mal wirklich Zeit für Vorwehen.

Sagt mal, spinnt die jetzt völlig?
Ich habe versucht 3x tief duchzuatmen um dann etwas halbwegs freundliches á la: „Mööönsch, ich hab doch noch über 4 Wochen Zeit. Ihr seid aber ganz schön aufgeregt und könnt es wohl kaum noch erwarten“ zu entgegenen.
Na da hab ich ja was gesagt.
Sofort wurde dir bombe gezündet und alles mit schreien und kreischen abgestritten und mir wurde vorgeworfen daß ich mal nicht so empfindlich sein solle. Aber das wären ja wohl die Hormone….blah…Totschlagargumente á la sie hätte ja schon 2 Kinder geboren und wisse selbst am besten wie das geht natürlich inclusive.
Ich hätte doch im Blog irgendwann mal geschrieben daß ich keinen Bock mehr hätte und wie könne ich nur denken von ihr, ich habe immer nur böse Vorwürfe statt eine nette Tochter zu sein, sie mache sich ja nur Sorgen und ich soll doch einmal auch mal auf meine Mutter hören, aber ich weiß ja immer alles besser und so…und, und, und…ach ja und “Papa” würde ja sooooo die Tage gerne zu mir fahren um mich zu besuchen weil er sich ja soooooo Sorgen macht um mich (klar, Papa…;-))
Ich habe wirklich versucht alle Kraft bei mir zu behalten und trotz des Angriffes nett zu sein, aber bei so einer Reaktion geht das einfach nicht mehr. Ich bin auch nur ein Mensch und habe zurückgeblafft.

Wie heißt es immer so schön? Getroffene Hunde bellen und das kann sie gut.
Ich wußte heute gar nicht wie mir geschieht. Das ist so irre was die da macht.
Im Endeffekt endete der Spaß in einem typischen Mutter-Tochter Streit, der dann abrupt im schönsten Wortgefecht von meiner Mutter unterbrochen wurde mit dem Satz: und jetzt erzähl doch auch mal was schönes. Was hast du so vor am Wochenende?
Da hab ich sie nur noch 1x angefahren daß ich ihr diese Frage am Anfang des Gespräches schon 2x beantwortet habe und aufgelegt.

Waaaaaaaaaaahhh!!!

Hab auch extra Ilja nochmal gefragt ob ich jetzt irgendwie unfreundlich gewesen sei mit meiner echt freundlich hingelegten Aussage daß sie mal ganz entspannt bleiben sollen.
War ich wohl nicht- im Gegenteil

Oh jeh, mir graust schon vor der Zukunft mit dieser überbesorgten Besserwisser-Großmutter.
Ich denke schon viele Jahre über einen totalen Bruch nach, weil sie mir einfach nicht gut tut und jedes Quäntchen Kraft absauft das ich mir schwerlich zusammengesammelt habe.
Leider hab ich auch nicht die Kraft mich volldens von ihr zu lösen, obwohl das sicherlich das Beste wäre.
Nur hab ich ja nichtmal echte Argumente für einen Bruch außer ihre Art. Sonst fällt ja nicht viel vor.
Außerdem hängt da ja noch mein Papa mit dran, den ich nicht verlieren mag.
Naja, tieeeeef durchatmen und sich freuen daß man weiiit weg wohnt…

Oh man, ich erkenne so viele Muster die immer und immer wieder auftauchen. Ich bin inzwischen recht gut geerdet und hab ein gutes Selbstwertgefühl um mich nicht allzu sehr treffen zu lassen, ich hab allerdings bis heute keine Idee wie man sich bei solchen Dingen am schlauesten verhalten sollte.

Schockschwerenot

Unsere Tochter ist ein paar Tage bei meinen Eltern. Eigentlich wollte ich das nie wieder zulassen, daß sie überhaupt nur einen Tag alleine dort ist. (Oma= übelst hinterfotziger, alles kontrollierender und beeinflußender Borderliner. So einer der supernett zu dir ist um dich hinterrücks zu erschießen und dir dann einredet daß du schuld daran bist und es ja eigentlich selber getan hättest) Ich reduziere den Kontakt seit Jahren, soweit es geht. Aber sie ist nunmal supergerne da und ich brauch das einfach auch so sehr daß ich mal Zeit zum durchatmen bekomme. Da sie es aber auch nicht lange dort aushält,  haben wir also beide miteinander abgemacht, wenn die Sehnsucht zu groß ist, lasse ich alles stehen und liegen und hole ich sie sofort ab. Natürlich ist die Sehnsucht laut Muttern überhaupt nicht da und wenn es nach ihr ginge, würde mein Kind dort ewig bleiben müssen. Das ist ja auch so toll zum vorzeigen und so. Heute rufe ich nun nach schon ganz schön vielen Tagen sehnsüchtig an, um mein Kind mal zu hören, da werd ich angepampt ich solle doch nicht immer (!) abends (17:00!) anrufen und die schreckliche Sehnsucht die mein Kind habe vor dem schlafengehen schüren. Sie bekämen das überhaupt nicht gehändelt. Hallo??? Das ist für mich ein Grund sofort durch die halbe Republik zu fahren und mein Kind da wegzuholen.

Nun kommen aber die abers…

Mein Kopf fragt, ob mein Gefühl richtig handeln würde. Es wäre Mitternacht, bis ich da bin und ich würde sowieso nichts mehr reißen um diese Uhrzeit. Dazu stecke ich grade eh schon mitten im Overload wo nichts mehr geht und ich außer in den PC in einer Art Starre sitze und an die Wand starre und heule. Und dann dieses Ding noch obendrauf. Diese Trauer und dieser Schmerz in mir… Dann würde ich auch noch obendrauf völlig übermüdet viele Stunden Autofahrt bekommen, meine Tochter würde heulen wenn ich sie mitnehme (Oma hat sicher wieder tolle Dinge versprochen die sie machen werden, falls Mama nicht kommt. Ich bin dann ja quasi die Böse weil sie dann nicht in den Zoo gehen darf oder so), meine Eltern würden mich psychisch niedertreten für diese Aktion usw.

Ich würde so gerne eiiiin mal alleine mit meiner Tochter telefonieren können, bevor ich handele um einschätzen zu können was richtig ist.  Aber das gewährt ihr ja niemand.

Hilfe…ich steck fest

;-(((