Gedankenbrei: Overload durch Unterforderung

Mein Hirn muß anscheinend dauerhaft rotieren um sich wohl zu fühlen. Möglichst schwierig, möglichst kniffelig und es geht mir super. Das ist mein Sport nach dem ich mich wohl und ausgeglichen fühle. An Tagen, die ich mit Menschen verbringe mit denen dieses gemeinsame rotieren nicht möglich ist oder ich keine Zeit zum alleinigen Denkgerödel habe fehlt mir mein Ventil. Dann haut mich jeder noch so kleine Reiz von Außen 1000x schneller in einen Overload als sonst.

Deshalb mag ich zB. auch keinen echten Sport. Der lenkt mich ab vom Denken, das ist mir oft zu einfach und unanspruchsvoll für den Kopf und es hält mich vom rotieren ab. Ich liebe zB. Wasser und schwimmen. Aber dieses stinkelangweilige hin- und hergeschwimmen langweilt mich zutiefst und treibt mich in einen Zustand an dem ich nix mehr an Außenreizen ertragen kann. Ich fahre gerne Rad, aber ich langweile mich auch da zu Tode und dann stört mich jedes bißchen was ich unterwegs sehen kann weil ich visuell überlade. Nun sagt ihr sicher, hey…beim laufen/schwimmen/radeln etc., da kann man doch eigentlich prima denken. Aber bei mir funktioniert das nicht. Ich kann bewegen und denken nicht zusammen.  Ich denke oft, ich bräuchte vielleicht jemand der mit mir beim gemeinsamen radeln mitrotiert um unterwegs was abzuleiten und trotzdem sportlich zu sein. Aber ich bezweifle das das funktioniert, wegen des mangelndem Multitaskings. Bewegung verbraucht so enorm viele Kapazitäten bei mir, daß es für mein Denkschutzprogramm nicht mehr reicht. Gehen geht halbwegs auf Autopilot. Spazierdenken zu zweit geht also.

Versteht ihr mein Dilemma? Ich soll ganz dringend Sport machen, es gibt da auch Dinge die okay wären, aber da ich beim Bewegen meine Schutzprogramme nicht fahren kann, haut mich alles sofort in einen Overload.

Eigentlich wollte ich gar nicht über Sport schreiben, sondern den Zustand den ich grade habe. Ich hocke in einem elendigen Overloadzustand und befürchte es ist so, weil ich ein entspanntes Wochenende ohne viel zu Denken hatte.

Das ist doch scheiße!

Sozialerror

Da ist sie wieder diese soziale Unbeholfenheit, gepaart mit dem Wunsch alles richtig zu machen und nicht zu wissen was eigentlich richtig ist. Hier mal ein aktuelles, eher kleines und unwichtiges Beispiel aus meinem Alltag was aber gut verdeutlichen kann was mir immer und immer wieder passiert:

Ich nutze Facebook relativ selten, und so kam es daß ich bis heute eine Anfrage einer Nutzerin via PN erst heute sah. Die war irgendwie versteckt, weil wir nicht befreundet sind. Da suchte ein Mädel, die meinen Namen von der diagnostizierenden Psychologin hatte (hab das damals freigegeben für Interessierte)  aus meiner Umgebung Kontakt zu anderen Autisten. Zeitgleich hatte ich ein Mädel dort angeschrieben die mir supersympathisch vorkam. Ihren Namen bekam ich von jemanden der hier Kurse in der Gegend gab und meinte, hey ihr beide sucht beide Kontakt in eurer Gegend und ihr paßt echt prima. So kam es daß ich beide Mädels voller Freude ganz nett anschrieb und nun wie wild hibbelte ob ihrer Antwort und sauneugierig darauf war sie kennenzulernen und das einzige was passierte war, sie lasen es und nahmen beide fast zeitgleich kommentarlos meine Freundschaftsanfrage an. Mehr passierte nicht. Ich hab mir gedacht, hey…man hat ja nicht immer Zeit zum zurückschreiben. Wartest du einfach noch ein bißchen. Tja, ich warte immer noch und nun geht die Gedankenmühle an. Durch das akzeptieren der Freundschaftsanfrage können die ja schon mal was von mir lesen. Hat sie da vielleicht was schockiert daß sie lieber nicht antworten? Wissen sie nicht was sie schreiben sollen? Haben sie vielleicht nicht verstanden was ich will? Warten sie nun auf Reaktionen von mir? Werd ich zu nervig und aufdränglich wenn ich nochmal schreibe? Was sollte ich auch schreiben? Warum sagen die nix?… Ich hab keiiiiiiiine Ahnung. In meiner Denkweise wären sie jetzt dran mit schreiben, wo ich sie doch beide vorher voll nett anschrieb, bzw. der anderen antwortete daß ich zwar wegen nichtsehens zu spät antworte aber immer noch ganz doll Kontakt suche und ob sie noch Interesse hätte. Sie haben es beide gelesen und beide haben daraufhin stillschweigend meine Freundschaftsanfrage angenommen. Also wars ja nicht so doof was ich schrieb. Mich verwirrt es extremst daß sie nicht antworten. Fänden die mich nun doof, wäre das okay und logisch für mich nicht zu antworten. Finden sie mich erstmal sympathisch, was ja den Anschein macht dann antwortet man doch. Man kann doch keinen nett finden und dann so rein gar nicht antworten. Das geht doch nicht, das kapiere ich nicht und dann brennts in meinem Hirn vor lauter Grübeleien durch. Ich versteh das nicht und hab keine Ahnung was ich nun machen soll.

Jeder Außenstehende würde jetzt sagen, stell dich nicht so an. Wenns dich interessiert, schreib doch fix nochmal was.

Aber das geht nunmal nicht so einfach für mich. Würde das gehen, wäre ich wohl kein Autist. Ich versuchs mal zu erklären. Wenn mein System durchgebrannt ist und im LogikERROR steckt geht das nicht. Dann kann ich nicht logisch und planvoll handeln. Ich kann eigentlich gar nicht mehr handeln und auch nicht mehr denken, weil alle Denkvorgänge belegt sind. Wenn etwas das für mich ganz klar ist und nach meinem gedachten Schema F das ich anlege nicht funktioniert und auch sonst nach keinem mir bekannten anderen Schema, dann ist da irgendwo ein Fehler. Also springt die Fehlersuche in mir an. Es setzt eine Endlosschleife von immer und immerwieder rotierendem Denken mit dem Ziel ein Schema, eine Logik für eine zu entwickelnde Lösung zu finden ein. Meist bleibt es ohne Ergebnis und rotiert somit wieder von vorne los und somit weiter und weiter…das könnte eigentlich endlos gehen. Ich stell mir vor daß das vielleicht der Moment ist, in dem andere nur noch in der Ecke sitzen und vielleicht noch vor und zurückschaukeln. Ich mache sowas nicht, aber auch ich hocke starr und lasse rotieren. Dann stecke ich sozusagen im HirnERROR und bin erstmal komplett handlungsunfähig. Zumindest für sinnvolle Handlungen oder Gedanken bin ich nicht mehr verfügbar. Ich kann dann nicht mal schnell drüber nachdenken was es noch für klare Grunde gäbe, ich kann nicht kurz mal schreibend nachfragen. Ich kann nur noch im Kreis dieses eine Thema denken. Zum Glück hat mein Hirn einen Notmechanismus. Leider einen recht selbstzerstörerischen, aber alles ist besser als für immer und ewig so dazuhängen. Nach einer Weile hat der Kopf keine Lust mehr und es brennt in meinem Hirn durch das ewige erfolglose rotierende Denken was durch. Das stoppt die Schleife, aber es schädigt mich auch und klaut mir enorm viel Energie. Inwiefern es mir schadet, das kann ich nicht in Worte fassen. Es ist auf jeden Fall nicht gesund und macht viel kaputt. Das dauert dann eine ganze Zeit in der ich mich erstmal wieder regenerieren und davon erholen muß. Das sind dann je nach Tagesform und vorhandener Löffeldichte Stunden, Tage oder Wochen die vergehen müssen.

Und dann, aber nur dann kann ich wieder klar gradeaus denken und Wege sehen die es vorher anscheinend nicht gab und dann werde sie wohl mal anschreiben oder besser noch ihnen diesen Text hier zeigen.

 

Wie kann ein Mensch das ertragen?

Ich bin seit 6 Tagen am Stück richtig doll krank, anders krank als ich es von mir so kenne und ich vermute daß es eine Art von Overloadreaktion ist. Ich habe seit all diesen Tagen durchgängig schmerzhaften Husten des Todes, mit übler Atemnot, akutem Schlafmangel denn ich schlafe keine Stunde ohne von Hustenanfällen wach zu werden und fast zu kotzen, ich habe am ganzen Körper an jeder Stelle die er so hat sehr starke Schmerzen, Fieber und dazu eine unwahrscheinliche Reizoffenheit. Ich bin sonst immer irgendwie anders krank und nie so lange so doll an so vielen Tagen hintereinander. Diesmal ist anscheinend mein Körper so richtig auf Schmollkurs mit mir, weil ich mir einfach unwahrscheinlich viel zumute seit Tagen. Shutdownfrei, Meltdownfrei und freiwillig wie gesagt.

Seit 11 Tagen mache ich ganz freiwillig jeden einzelnen Tag zu einem potentiellen Overload-Shutdown Tag mit größeren Aktionen. Normalerweise würde mich jeder einzelne Tag schon ins off schießen am Abend. aber ich halte irgendwie durch und manchmal frage ich mich warum und wie.  Ich würde sagen jede einzelne Tag, jede Begegnung war es absolut wert, aber nun kommt halt anscheinend die Endabrechnung. Ich schreib euch mal, was so die Tage passierte:

Tag 1:

Mein für ein paar Tage Twitterbesuch den ich noch nie persönlich traf an vom Flughafen abgeholt, sich gegenseitig beschnuppert, sich für supernett befunden, mit dem Auto ans Meer gefahren, viel gequatscht, viel gesehen, gekocht, gegessen, getrunken

Tag 2:

Sightseeing in Hamburg mit dem Besuch und dem teuersten Fischbrötchen von der Welt (also psychisch gesehen, absolut overloadschreiende Butze in der wir beide lange auf unser Brötchen warten mußten) Vorbereitungen für das morgige Twittertreffen bei uns. Immer noch nicht 1 Sekunde alleine gewesen. Das war supernett, aber für jemanden der ständig mal ne Pause von Menschen braucht echt anstrengend. Danach noch Kraftwerkkonzert obendrauf.

Tag 3:

Sightseeing mit Besuch in Stade und am Elbstrand, diverse Twitterer kamen Abends zu Besuch zum „Tweuer“. Ich habe den ganzen Tag nebenher noch Soljanka mit und ohne vegan gekocht, alles vorbereitet viel geplant und dann kam alles anders als vorgestellt. Wer mich kennt weiß wie sehr mich Planungsvorgänge unter Anwesenheit von Menschen auslaugen. Abends war komische Stimmung, keine Ahnung warum aber mein „Menschenrauschsinn“ hatte viel zu tun und mitzufühlen warum es jedem einzelnen grade nicht gefällt und so. Habe versucht theatralisch alle doofs von allen Seiten aufzufangen und abzumildern und mich glaub ich viel zu sehr verausgabt dabei und zum Kasper gemacht. Hab ich mir natüüüüüüürlich hinterher gleich wieder vorgeworfen.

Tag 4: Kopfwehtag, nochmal gemeinsames Sightseeing in Hamburg mit Hafencity und Speicherstadt, Essen gegangen, Besuch zum Flughafen gebracht, Chaos zu Hause beseitigt, ins Bett gefallen trotzdem vor lauter Krank kaum geschlafen.

Tag 5: durch die vielen geplanten freien Tage habe ich extrem viele Patienten vor- und nacharbeiten müssen. Unausgeschlafen und krank. Das war superanstrengend. Gleichzeitig Planung und Vorbereitung des morgigen Kindergeburtstages auf absolutem Overloadrandstatus (jaaaa, wieder Planungsirrsinn!!!) Kind abgeholt, Entdeckung der gehässig abgeschnittenen Haare der Tochter, krank mit Fieber und Sorgen vor den kommenden Tagen.

Tag 6:

Früh aufgestanden zur Vorbereitung, Kindergeburtstag mit vielen sehr lauten bockigen, streitenden, genervten unerzogenen Kindern, zuvielen Erwachsenen die ebenso belustigt werden wollten, zu allem ihren Senf dazu gaben, einer nur noch robotermäßig funktionierenden Frau Anders und natürlich „meiner Mutter“. Trotz krank hab ich mich wacker geschlagen, war aber Abends total im Arsch. Krank ja wie schon erwähnt sowieso. Quasi so nebenbei.

Tag 7:

Nochmal Kindergeburtstag mit den kleineren Kindern von Nachbarn und Freunden, weil mein Kind gebettelt hat nur mit den großen zu feiern am eigentlichen Geburtstag. Mir geht es richtig arg dreckig, aber okay. Feiern wir halt nochmal mit Kindern und Menschen. Ich mache gute Miene zu bösem Spiel. Dem Kind zuliebe.

Tag 8:

Ich muß noch ganz viele Patienten abarbeiten um morgen am Geburtstag des Gatten frei haben zu können. Ich bin immer noch sehr krank, aber wenn ich heute noch durchhalte hab ich 3 Tage am Stück zur Belohnung frei. Das motiviert mich sehr. Also ordentlich mit Grippemitteln gedopt und durch. Danach Einkaufen, Geburtstagsvorbereitungen für den Gatten und viele Sorgen, weil ich ja so krank bin und alle Planungen für den morgigen Tag dahin sind. (Wir wollten das Kind in die Kita stecken und schön zusammen in die Sauna zum entspannen). Ich möchte meinem Mann soooo gerne einen schönen Tag machen, scheitere aber heute schon am Kuchenbacken so schlecht geht es mir. Mach ich halt morgen sage ich mir. Abends irgendwie bis 12 Uhr wach geblieben um in Ruhe wenigstens kurz anzustoßen.

Tag 9:

Gattengeburtstagstag. Ich könnte nur noch heulen, weil ich einfach nix mehr hinbekomme und doch so gerne möchte. Ich hab den doch so unwahrscheinlich lieb und möchte ihm so gerne einen ebenso wundervollen Geburtstag machen wie der Tochter, aber ich KANN einfach nicht. Der Körper versagt, ist 0 belastbar, fiebert und keucht. Ich versaue den Kuchen, wir machen nichts statt schöner Sachen und ich mache mir unwahrscheinlich arge Vorwürfe daß ich im Bett liege und er an seinem Geburtstag sogar noch einkaufen und den eigenen Geburtstagskuchen fertig machen muß. Abends raffe ich mich mit letzter Kraft auf, mit ihm und seinen Eltern wenigstens essen zu gehen. Zum Glück saßen wir in einer ruhigen Ecke. Trotzdem keimt die Angst vor den kommenden Tagen auf, weil ich weiß was da noch sein wird und der Akku leer ist. Ich will nur noch im Bett liegen und schlafen. Mich verziehen, keine Menschen mehr sehen.

Tag 10:

Unsere lieben Freunde aus Berlin, extrem laut, polterig, absolut überfordertgenervt mit 2 unwahrscheinlich lauten dauerheulenden unerzogenen Kindern fallen ein um sich ein paar Tage bei uns einzuquartieren und die Bude zu zerstören. Super Ding in meinem jetzigen Zustand. Schade wenn man die Freunde nie wieder ohne Kinder zu sehen bekommt. Ich ertrage die wirklich nur noch ohne ihre Kinder. Wir erfahren daß sie nicht morgen wieder fahren, sondern bis Montag hier bleiben wollten. Abends kommen noch diverse Gäste (auch wieder zT. mit Kindern, aaaaaaargh!!!!) dazu um gemeinsam den Gattengeburtstag zu feiern. Während die ruhigen, netten, älteren Kinder irgendwann friedlich ins Bett gingen und auch sonst lieb und unkompliziert waren, wurden die Schreikinder künstlich wach gehalten und nervten die ganze Nacht weiter. Natürlich wurden auch Sachen komplett verschokoladet und vollgekotzt.  Ich weiß nicht wie ich das weiter ertragen soll. Dann noch wuselige überforderte randgenervte Erwachseneneltern die über nichts anderes reden als Kinderthemen wie Kacke und Windeln. Die Kinderlosen haben zum größten Teil leider abgesagt oder sind ohne Absage einfach nicht erschienen 😦  Dazu das „Dauerrauschen“ der einzigen anwesenden ebenso hochsensiblen Kinderhasser über deren Anwesenheit ich mich eigentlich sehr gefreut habe. Die konnten das Wirrwarr und das Dauergekreische wie ich nicht ertragen, dann wurden zugekackte Kinder genau neben ihren übersensiblen Nasen auf dem Sofa gewickelt. Ich will keinen Ton mehr hören, befürchte komplett durchzudrehen und greife zum Alkohol, weil der meine Sinne etwas zu betäuben vermag und will nur noch weg. Herr Wuff schlief leider demonstrativ und ließ sich zu keinem Spaziergang mehr verleiten. Und statt daß ich mal kurz abhauen kann, hauten spontan alle Nichteltern fluchtartig ab und verließen mich quasi. Also weiter mit den Muttis und Vatis. Ätz. Ich versuche nebenher tunnelblickartig zumindest die Stiefel mit Nikolaussachen für morgen zu füllen um ein Minimum der wirklich wichtigen Sachen des Tages noch zu leisten. Alles natürlich immer noch mit quälendem Husten, teilweise Fieber und so. Irgendwann war ich sogar im Bett und alle waren ruhig. Ein Wunder!

Tja, heute ist Tag 11. Ich habe schon einen lauten Vormittag voller lautem polterigen Menschengewusel hinter mir. Den Gatten habe ich grade mit dem Besuch weggeschickt zu einem Ausflug. Morgen…morgen reisen alle ab, ich muß arbeiten und sonst geht alles seinen Gang. Ich freu mich ja schon soooo sehr darauf. Und statt daß ich mich jetzt ins Bett haue zum Genesen (ich muß ja schließlich morgen wieder arbeiten und bei unserer derzeitigen Geldnot wäre das wirklich wichtig) muß ich einfach mal zur Selbstreflexion schreiben was eigentlich alles so war die Tage. Irgendwie ist das glaub ich auch heilsam dieses runterschreiben. Wie ich das so schreibe merke ich erst daß es wirklich so ist daß ich hier grade unmenschliches wuppe für einen arg angeschlagenen Autisten. Ich muß  denken über so Sachen wie warum diesmal der Körper statt des Inneren durchdreht, warum hat der Geist keine Notbremsen vorher gezogen, wie hab ich das abdrehen eigentlich genau abgestellt und aufgeschoben, was mag die kommenden Tage passieren mit mir, wie geht es eigentlich dem Gatten (wobei der deutlich mehr Pausen hatte) usw.

Keine Ahnung warum ich diesmal krank bin. Irgendwas mit selbst schuld scheint es zu sein. Naja, ich werde mich jetzt ganz doll um mich sorgen und dann wird das auch schon wieder.

Wenn du denkst es geht nichts mehr, kommt von irgendwoher noch was schlimmeres her

Durchdreh!

Heute ist so ein Tag…ein Tag, der mit extrem voller to do Liste gestartet ist. Ein Tag mit fettem Overload irgendwie durch lauter Dinge von innen heraus. Durch den zu vollen Plan, den eigenen Erwartungsdruck und dem scheitern jeglicher Exekutivversuche entstanden. Etwas, was ich mir dann immer gerne mal wieder selber vorwerfe um es dann nochmal zu versuchen zu handeln, wieder zu scheitern, wieder vorzuwerfen, wieder aufraffen usw. usw. Eine ewige Todesspirale. Heute war ein Tag an dem die Arbeit sehr sehr anstrengend war, der TÜV wider Erwarten weit über 600€ kostete bei absolut leerer Kasse, ich superwichtige Termindinge nicht erledigen konnte weil Starre, ich einkaufen mußte und einfach alles anders lief als gewohnt. Und da sowas bei mir ja nie zu reichen scheint, kam auch noch SIE.

SIE, die Kindergärtnerin der Tochter. Eine Frau, Marke unzufriedene ewig garstige alte Frau kurz vor der Rente, ohne jegliche Empathie. Worst Kindergärtnerin ever. Generationen wurden von ihr betreut und Generationen haben sie gehaßt. Ausgerechnet wir mußten an diese eine Frau geraten. Eine Frau die mir im Elterngespräch nichtmal sagen konnte mit wem sich mein Kind versteht und mit wem nicht, weil sie es einfach nicht weiß. Eine Frau die behauptet daß mein Kind sich bei Tätigkeiten total wohl fühlt, wo sie sich monatelang extra Krankheiten ausdenkt um nicht erscheinen zu müssen. Eine Frau die die Kinder zwingt immer alle Teller leer zu essen, nicht mit links zu malen, auf Krampf das Sportabzeichen zu machen, die im Streit zwischen 2 Kindern immer grundsätzlich den Nichtübeltäter garstig anbrüllt, blöde gemeine Sprüche klopft und, und, und.

Was nun passiert ist, da muß ich kurz mal etwas weiter ausholen: Wir mußten vor einiger Zeit eine Art Einschulungssprachtest mit dem Tochterkind machen. Das machen die bei uns, um 1 Jahr vor Schulbeginn sprachlich minderbegabte Kinder neben des Kitabesuchs extra zu fördern, damit sie bei Eintritt in die Schule etwas besser dastehen. Eigentlich etwas total tolles wie ich finde. Allerdings ist das verbunden mit einer Frau vom Jugendamt (sehr unsympathisch, grummelig, aus meinem Job heraus beurteilt: was sie inhaltlich macht ist totaler Kokolores), die dann extra Fördergelder bekommt wenn sie eine gewisse Anzahl X Kinder alle paar Tage fördert. Das ist dann absolut verpflichtend daran teilzunehmen, weil erweiterte Schulpflicht. Dh. es wird notiert falls das Kind mal nicht erscheint und dann gibts richtig Ärger mit Jugendamt und Schulbehörde.

Nun hat unsere Tochter diesen Vorabsprachtest mit Bravour bestanden. Man sagte uns, daß sie sogar ganz besonders weit seie sprachlich und sie absolut keine Förderung brauche,

Umso verwunderlicher daß wir andauernd Infopost bekamen ob dieses Sprachkurses. Ich dachte anfangs, das ist einfach nur im falschen Kitafach gelandet und habe mich nicht weiter drum geschert. Dann allerdings wurde das Kind ohne mein Wissen in diesen Sprachkurs gesteckt. Mein Kind ist aus allen Wolken gefallen, war sie doch rotzestolz so toll sprechen zu können obwohl ihre garstige Oma (böser Mensch) immer behauptet sie wäre total grottenschlecht und überhaupt. Total doof fand sie es obendrein da.

Ich also mehrfach bei der Schulbehörde angerufen wie das sein kann. Diese haben nach vielem hin und her die Unterlagen der Sprachprüfung gecheckt und festgestellt daß ich ja recht habe. Sie waren sehr verwundert und wollten den Fehler des Informationsflusses suchen und korrigieren. Natürlich müsse mein Kind nicht in diesen Kurs. Das sagte ich so auch der Tochter.

Tja und heute begrüßte mich wieder ein übelst miesgelauntes Kind was meinte daß die Erzieherin sie wieder in den Sprachkurs gesteckt hat, weil sie ihr nicht glaubt.

Na da bin ich hin zu der hin und habe gesagt, daß das ein Fehler mit dem Kurs seie. Das Tochterkind habe nachweislich keinerlei Sprachstörungen und daß da wohl was schiefgelaufen wäre.

Da behauptet die Kuh doch tatsächlich daß das kein Fehler seie. Sie hätte mein Kind persönlich noch extra auf die Liste geschrieben, weil sie es doch nötig hätte. Das wäre doch was total gutes und schadet doch nicht. Ich solle mich mal nicht so anstellen. Sie könne das schon gut beurteilen. Außerdem spielen die da doch nur und Julia hätte da voll viel Spaß.

Da bin ich, eh schon auf gefährlichem Overloadmodus explodiert. Ein Glück für die Dame daß ich immer in der Lage bin zu gehen bevor ich zu unfreundlich werde oder sie angreifen würde. Was ihr einfiele soetwas über unseren Kopf hinaus zu bestimmen, uns kein Sterbenswörtchen darüber zu sagen und daß ich das als Mutter, als auch aus meiner Fachlichkeit heraus sehr wohl beurteilen könne. Ja, sie nehme sie raus wenn ich ihr das verweigern wolle sagte sie vorwurfsvoll . Fragt nicht nach Geschossen die dabei virtuell aus dieser Frau heraus kamen.

Dann verletzte sich zu meinem Glück ein anderes Kind recht schwer und sie mußte sich um das brüllende Kind kümmern. Länger als gedacht. Ich habe dann wutschnaubend die Szenerie verlassen. Schon etwas doof, so ohne Beendigung der Sache aber das ging jetzt einfach nicht anders.

Die haben zu wenig Kinder in dem Kurs und weil der sonst nicht stattfinden könnte, mußte noch eines dazugeschummelt werden. Muß das ausgerechnet mein Kind sein, das durch das Omatrauma eh schon große Probleme damit hat daß jemand denken könne sie spreche schlecht, das ständig von sich denkt sie wäre nicht gut genug, die große Schwierigkeiten mit geplanten Zwangsveranstaltungen hat?

Boah, ich bin soooooo sauer!

Zum Lohn darf ich das sicher gleich noch mit lustigen Systemabstürzen ausbaden. Aber ich bin stolz auf mich daß ich in dem krassen Lähmungszustand in dem ich vor der Sache war noch wie ein Tier kämpfen konnte.

Tag 4, geplantes Abschalten und Prozeß erfolgreich gestoppt \o/

Ich weiß nicht warum, aber es geht mir grade blendend. Der Auslösetriggerbesuch ist ohne Schwierigkeiten überstanden und meine fast schon gute Laune hält sich beständig. Ich fühle mich sogar richtig tiefenentspannt und glaube nicht, daß da heute noch was größeres kommt, wie ursprünglich vermutet. Naja, eigentlich weiß ich schon warum das so ist, denn ich habe gestern morgen aus schierer Not noch arg an mir gearbeitet. Mir ging es gestern noch richtig doof und aus reiner Not heraus und Angst vor dem was sonst passieren wird mit meinem dämlichen Timing hab ich mit letzer Kraft noch einmal meinen geistigen Notfallkoffer geplündert. Ich bin ja kein Fan von Schleichwerbung, aber wenn etwas so richtig arg toll weil einfach und hoch wirksam ist, muß ich es einfach erwähnen. Also Schleichwerbung an: Danke Emoflex! Danke an Johannes F. W. Drischel daß ich diese geniale Technik von dir erlernen durfte und nun eine top Methode in meinem Notfallkoffer immer dabei haben darf was mir wirklich superschnell, einfach und effektiv hilft, bzw. mir selber zur Selbsthilfe so gut dient. Ich bin schwer begeistert und absolut überzeugt davon und finde daß jeder Mensch genau das auch lernen sollte um es in sein Notfallköfferchen zu packen. Ist fix gelernt, kann glaub ich wirklich jeder selber bei sich anwenden und hilft echt ohne viel Tamtam und Zeitaufwand enorm.

Was habe ich also gemacht um den Prozess aufzuhalten? Ich habe die ganzen Tage schon daran gedacht daß ich ja seit kurzem durch meine Emoxflex Fortbildung ein richtig tolles Werkzeug besitze was mir dabei hilft wieder frei von bedrückenden und belastenden Gefühlen und so Kram zu sein und eigentlich funktioniert es wirklich immer. Schleichwerbung aus. Man muß das was hilft nur tun und daran hapert es bei mir meistens. Dinge „einfach“ zu tun. Ich habe manchmal nicht die Kraft und den Gedanken daran und daher nutze ich all die tollen Dinge in meinem Notfallköfferchen immer noch viel zu selten. Ich habe manche Tage das Gefühl daß ich in das totale Aus irgendwie direkt reinwill weil es mir hinterher so gut tut und dann mag ich diese Prozesse die dazu führen auch nicht immer aufhalten. Ich habe nämlich generell ein eher positives Verhältnis zu all dem Overload/Meltdown/Shutdownkram, solange mir das Außen erlaubt so zu sein und es fließen zu lassen. Es ist nicht immer schön wenn man mitten drin steckt, aber es gehört zu meinem Leben dazu und es ist wohl irgendwie immer mal nötig. Nur leider darf ich mir das als Mensch mit großer Verantwortung über andere Menschen nicht einfach mal so immer erlauben. Ich kann nicht beim Autofahren einfach mal drauflosmachen oder wenn ich grade mein Kind irgendwo abholen muß, bei Patienten bin, lebensnotwendige Dinge erledige etc. Ich bin also immer versucht es zu verdrängen weil es grade mal wieder nicht paßt. Gestern war es wieder mal dringend nötig einen Riegel vorzuschieben weil ich wirklich millimeterweit vom Aus stand, welches ich mir situativ nicht erlauben durfte zu dem Zeitpunkt. Wie es immer so ist hab ich dabei aber zuallererst an andere, also meine Tochter gedacht, die in perfekter Spiegelung meiner Person parallel gleich heftig mit abzudrehen schien. Fürs Sorgen machen und irgendwie schuldig fühlen reichte es dann noch bei mir. Ich hab mir gedacht, ich muß was tun und ich weiß ja wie es geht…probiere es doch mal einfach aus mit ihr. Wenn es hilft, hilft es und wenn nicht hab ichs wenigstens versucht. Das Kind ist erstmal wichtiger als ich. So haben wir losgeflext.  Es hat glaub ich tatsächlich recht gut geholfen, wenngleich sie die Technik auch für sich selber sehr arg abgewandelt hat. Zum Glück ist mein Kind ziemlich schlau und sagte hinterher mit Nachdruck zu mir: jetzt aber du auch Mama. Und da bin ich Doofie überhaupt erst drauf gekommen mal selber mitzumachen. Also haben wir beide zusammen schön emoflexierend an unseren inneren Brocken gearbeitet und was soll ich sagen, alles ist wieder schick und ich heilefroh daß es so gut geklappt hat. Seltsam, ich wundere mich immer daß Dinge funktionieren bei mir von denen ich eigentlich 100% weiß daß es funktionieren wird. Ich lerne es einfach nicht darauf zu vertrauen. Egal, so kann ich mich zumindest immer wieder selber überraschen mit positiven Ergebnissen die ich feiern kann.

Was lernen wir aus dem ganzen Kram liebe Frau Anders? Einen Notfallkoffer sollte man auch mal benutzen anstatt ihn als Deko nett irgendwo hinzustellen und daneben rumzujammern.

Tag 3, Beobachtungen

Ich bin wieder hochgradigst produktiv und funktionierend, besser noch als gestern. Ich war zB. stundenlang einkaufen ohne es schlimm zu finden, selbst ein Vorbeigehen an Douglas hat mich nicht gejuckt, dabei sterbe ich sonst immer. Ich habe heute ohne Pausen ein unmenschliches Pensum an wichtigen Dingen erledigt. Langsam mache ich mir Angst…aber ist schon cool wenn alles auch mal funktioniert was sonst immer in Überlastung endet. Aber ich kenne den Preis dafür und ich habe es mir selber ausgesucht ihn später zu zahlen gegen großen Leihzins der obendrauf kommen wird. Bis es soweit ist, freue ich mich darüber daß auch mal lange liegengebliebenes vom To do Berg verschwindet. Allerdings spüre ich so ganz langsam den leeren Akku der ganz weit weg zu sein scheint und daß das nicht mehr lange gut geht. Denn gesund ist das sicher nicht was ich grade tue. Aber wie gesagt, einmal die Mühle angeworfen ist sie glaub ich nicht aufhaltbar. Ich kann jetzt nichts mehr am Ausgang an sich ändern indem ich mich zB. extremst schone, mich vor Außenreizen schütze, rumheule, denke oder was auch immer. Der Ursprungstrigger ist wie verpufft und damit auch alle doofen Gefühle und irgendwo gut versteckt stapeln sich die Dinge die bald überlaufen werden weil sie sonst nicht anders abfließen können. Mir fehlt jeglicher Zugriff darauf. Selbst wenn ich es logisch verstehen kann daß da nichts weg ist sondern nur verdrängt hab ich keine Handhabe. Wenn ich morgen noch ein kleines bißchen Zeit habe, werd ich aller Gewißheit zum Trotz nochmal etwas in meinem Kopf rumexperimentieren um vielleicht doch noch was zu ändern. Bleiben sie dran, morgen wirds spannend. Denn der „Trigger“ kommt zu Besuch zum übernachten und bringt neben seinem Koffer Hass noch Gefolge mit, mein Mann kann nicht anwesend sein um mich zu schützen weil er arbeiten muß, ich muß mich noch einmal hochgradig zusammenreißen ob meines Kindes willen und ich werde dabei Todesängste und Todesvorwürfe an mich selber erleiden. Eigentlich ein klassischer Tag für Stufe 2, den Andersschen Meltdown vor versammelter Mannschaft. Wobei ich sowas superselten habe, ich hau mich meist immer durch das ewige Zusammenreißen gleich auf Stufe 3 dem Shutdown. Die Systeme werden runtergefahren und im Idealfall irgendwann neu gebootet. Den Shutdown kann man bei mir übrigens wörtlich nehmen. Mein Kopf ist dann weg, abgeschaltet, oft hab ich dann eine lange Zeit einen kompletten Filmriß bei unauffällig funktionierendem Außen. Ich kann reden, gehen, passend antworten und sogar ganz normal wirken. Aber ich bin nicht da. Das dauert gerne dann auch mal etwas länger und bisher hat es noch niemand so wirklich gemerkt. Ich traue mich auch nie hinterher zu fragen und mich quasi damit zu outen. Es gibt nichts beschisseneres als nicht zu wissen was passiert war in den letzten Tagen. Man versucht krampfhaft aus Gesprächen Ideen rauszuziehen was gewesen sein könnte und jede noch so bedeutungslose Andeutung löst eine große Scham in mir aus. Ich komme eigentlich nie drauf, außer daß ich aus all diesen Gesprächen ziehen kann daß ich wohl nicht groß negativ aufgefallen bin. So ein Shutdown dauert unterschiedlich lange. Auf jeden Fall nie unter 12h. Manchmal fahren auch die anderen Systeme runter, die des Außen. Ich bleibe innen quasi wach und mein Außen entfleucht mir. Ich verliere als erstes alles qualitativ hochwertiges an Fähigkeiten. Motorik wie reden, schreiben und so, danach kommen andere ähm Dinge… Dann sacke ich zusammen bei hochgradig wachem Geist und bin nur noch ein einziges Ding das denken kann und das mit denken nichts ändern kann.

So oder so, es fühlt sich immer unwahrscheinlich kacke an. Es kostet Unmengen an Kraft und Energie und es braucht lange bis ich wieder halbwegs betriebsfähig bin. Wobei das nun auch schon schneller geht, seit dem ich etwas besser kapiere was da genau passiert und ich bekomme damit eine Handhabe zumindest die Regeneration positiv zu beeinflussen.

Für mich ist all das nichts wirklich schlimmes und ich entwickle immer mehr Gelassenheit mir dabei zuzuschauen.  Kenne ich es doch mein Leben lang nicht anders und ich weiß daß nach alledem auch etwas total Gutes kommt zur Belohnung. Und je dreckiger es mir geht, desto näher bin ich doch schon an der Kehrtwende. Das Wissen darum und das Vertrauen in diesen Fakt gibt mir eine diese tiefe Gelassenheit. Das Leben ist nunmal ein ewiges Auf und Ab. Trotzdem hab ich jedesmal Angst. Angst vor beschissenem Timing.

Wieder halbwirres Zeug ohne jegliches Korrekturlesen meinerseits-verzeiht, denn das kann ich nicht nochmal lesen. Da müßt ihr jetzt halt durch. See you tomorrow. Wenn ich nix schreibe, wißt ihr Bescheid: Shutdown mit Motorikausfall. Falls der andere Fall eintreten sollte wäre ich selber gespannt was ich so berichten würde. Also falls ich dann überhaupt schreibe. Vielleicht mach ich ja auch ganz andere völlig kuriose Dinge. Wenn ihr mich sehen solltet, berichtet doch mal.

Auf dem Weg ins geistige Aus. Beobachtungen Tag 2

Ich habe gestern obwohl ich es eigentlich nicht wollte noch was getrunken (nicht viel), habe meinem Mann erzählt was ich grade noch so erzählen konnte, hab noch minimal rumgeheult und bin dann ins Bett geplumpst und hab fix geschlafen. Leider nicht lange, weil Herr Hund mich früher als sonst aus dem Bett holte um Gassi zu gehen (kurz nach 3:00 Uhr). Als ich grade wieder halbwegs eingeschlafen bin kam das Kind weil es nicht schlafen konnte (ich kann nie schlafen mit Kind neben mir) und zu allem Glück mußten wir heute auch noch früher als sonst aufstehen. Richtig doof, denn ne gute Portion Schlaf gibt mir immer sehr viel Kraft und wenn selbst das nun noch fehlt…dazu ein Kind im Overload am frühen Morgen als Sahnehäubchen und Arbeit an einem Ort deren Menschen die dort arbeiten mir generell viel Kraft rauben. Also alles perfekt um umzukippen.

Allerdings bin ja ein Mensch der bei Extremen zur Höchstform aufläuft und genauso war es heute auch. Funktionsmodus deluxe, mir geht es gut. Ich habe massig Dinge abgearbeitet und geschafft die ich sonst nie hinbekommen würde inclusive diverser Smalltalkereien. Job, Einkauf, Tanken, Tierarzt, Fotoalben erstellen, Hund, Kindergarten, Arztgespräche, Bestellungen, Rechnungen, Mails und noch viel mehr. Das war wirklich sehr viel im Vergleich zu anderen Tagen. Absolut Overloadfrei. Einzig ein kleines bißchen Gereiztheit jetzt am beginnenden Abend, weil das Kind unaufhörlich rumnörgelt und jammert und der Hund parallel nur Blödsinn macht und ich zu nix komme. Wobei, wozu auch overloaden wenn bald noch was viel größeres auf mich wartet. Sonst bin ich heute sehr auf meine to do Liste fokussiert die einfach stupide abgearbeitet wird. Anstatt mich auszuruhen werd ich gleich noch freiwillig auf ein weiteres soziales Event gehen. Aber da es sich um eine Art Hobby handelt bei dem ich dauerhaft ins Handy starren darf und wenig reden muß wird das sicher schon.

Auf jeden Fall kann ich wieder reden und schreiben, wenn auch noch nicht sonderlich elegant.

Meiner Vermutung nach wird das morgen ähnlich laufen. Mal sehen. Wenn ich kann werde ich berichten.