Schaffe, schaffe, Häusle ähm Praxis baue…natürlich im Halbschlaf

Heute habe ich meinen freien Tag. Ich habe kaum geschlafen, weil das Tochterkind bereits ab 0:00 Uhr neben mir im Bett ob irgendwelcher Alpträume lag und ab da an enormst rumnervte. Einmal mußte sie aufs Klo und traute sich nicht alleine, dann wurde heute Nacht noch gesungen, gelacht, geklatscht, sich hin und hergeworfen, geschnattert, geschnarcht, ich wurde alle 5 Minuten gefragt ob sie fernsehen könne oder mir wurde erzählt wie sehr sie sich jetzt langweile, mir wurde festumklammert ins Ohr geschnufft, meine Bettdecke wurde geklaut, ich wurde zwischen Herrn Anders und dem Kind förmlich eingequetscht und ich hab die ganze Zeit nur gedacht: zum Glück hab ich wenig Probleme mit Berührungen. Aber ein bißchen Schlaf wäre schon ganz geil. Ich entwickel dann auch immer so leichte Agressionen weil Herr Anders bei all dem Theater völlig seelig und fest schlummert und nichts mitbekommt, während ich die ganze Nacht kein Auge zubekomme. Das ist doch echt unfair!

Naja, statt nun auszuschlafen hab ich mich entschieden mein Vormittagshoch zu nutzen um mit dem Mann mal wieder etwas in der Praxis zu tun und später nochmal etwas zu schlafen wenn der Akku richtig leer ist. Heute üben wir verputzen. Das wird sicher ein Spaß, denn ich habe ja superkonkrete Vorstellungen und wehe an einer Ecke paßt es dann nicht so wie ich es gerne hätte. Deshalb üben wir erstmal an Resteplatten und fangen erstmal im unwichtigsten Zimmer an.

Irgendwie tut mir das ja immer richtig gut dieses handwerkliche arbeiten, aber leider bleibt neben Job, Familie, Familienmanagement, denken, putzen, Systempflege und so nicht mehr viel Zeit übrig. Also auf gehts, statt hier am PC zu hocken. Aber man muß ja schließlich die berühmten, ach wir fahren nochmal schnell in den Baumarkt weil wieder etwas fehlt Phasen zum schreiben nutzen

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Schlafgedöns

Schlafprobleme durch zuviel denken?. Hab ich zum Glück nicht mehr. Ich habe gelernt daß mein Hirn nie nicht denken kann. Also geb ich ihm einfach was zum denken, allerdings etwas was halbwegs neutral ist und wo man nicht immer gleich die Lösung finden kann. Denn immer wenn ich ins stocken komme, schlafe ich meist ein. Ich mache also so komische Sachen, wie darüber nachzudenken wieviele Worte ich wohl gesamt finden kann in dem Zimmer/in dem Haus von anderen Leuten/im Garten…whatever, die in der Einzahl genauso lauten wie in der Mehrzahl. Also zB. Spiegel, Eimer, Kabel usw. Klingt bescheuert, hilft aber enorm. Spätestens bei 100 bin ich weg, obwohl ich echt Profi darin bin. Das mache ich schließlich, seit ich 14 bin.
Zur Abwechslung spiele ich in Gedanken auch gerne mal sowas wie Stadt-Land-Fluß und zähle alle Spalten von A-Z auf. Länder, Namen, Berufe, Gewässer…Ich habe natürlich auch eigene Rubriken wie Schimpfworte und so 😉
Also spielt niemals Stadt-Land-Fluß gegen mich *harhar*
Naja und am allerbesten hilft bei mir immer noch Fernsehen. Am besten klappt auch noch sowas wie medical detectives. Da reicht es, wenn man nur zuhört und gruselig finde ich daran nichts. Also geb ich mir das fernsehen sehr zum Leidwesen meines Mannes zum einschlafen. Aber so langsam hab ich ihn darauf trainiert, das nicht mehr zu merken. Fernsehen im Schlafzimmer soll nicht gut sein? Da pfeife ich drauf. Mir hilft es und es ist mir lieber als ewig rumzuliegen und zu grübeln.