Tag 4, geplantes Abschalten und Prozeß erfolgreich gestoppt \o/

Ich weiß nicht warum, aber es geht mir grade blendend. Der Auslösetriggerbesuch ist ohne Schwierigkeiten überstanden und meine fast schon gute Laune hält sich beständig. Ich fühle mich sogar richtig tiefenentspannt und glaube nicht, daß da heute noch was größeres kommt, wie ursprünglich vermutet. Naja, eigentlich weiß ich schon warum das so ist, denn ich habe gestern morgen aus schierer Not noch arg an mir gearbeitet. Mir ging es gestern noch richtig doof und aus reiner Not heraus und Angst vor dem was sonst passieren wird mit meinem dämlichen Timing hab ich mit letzer Kraft noch einmal meinen geistigen Notfallkoffer geplündert. Ich bin ja kein Fan von Schleichwerbung, aber wenn etwas so richtig arg toll weil einfach und hoch wirksam ist, muß ich es einfach erwähnen. Also Schleichwerbung an: Danke Emoflex! Danke an Johannes F. W. Drischel daß ich diese geniale Technik von dir erlernen durfte und nun eine top Methode in meinem Notfallkoffer immer dabei haben darf was mir wirklich superschnell, einfach und effektiv hilft, bzw. mir selber zur Selbsthilfe so gut dient. Ich bin schwer begeistert und absolut überzeugt davon und finde daß jeder Mensch genau das auch lernen sollte um es in sein Notfallköfferchen zu packen. Ist fix gelernt, kann glaub ich wirklich jeder selber bei sich anwenden und hilft echt ohne viel Tamtam und Zeitaufwand enorm.

Was habe ich also gemacht um den Prozess aufzuhalten? Ich habe die ganzen Tage schon daran gedacht daß ich ja seit kurzem durch meine Emoxflex Fortbildung ein richtig tolles Werkzeug besitze was mir dabei hilft wieder frei von bedrückenden und belastenden Gefühlen und so Kram zu sein und eigentlich funktioniert es wirklich immer. Schleichwerbung aus. Man muß das was hilft nur tun und daran hapert es bei mir meistens. Dinge „einfach“ zu tun. Ich habe manchmal nicht die Kraft und den Gedanken daran und daher nutze ich all die tollen Dinge in meinem Notfallköfferchen immer noch viel zu selten. Ich habe manche Tage das Gefühl daß ich in das totale Aus irgendwie direkt reinwill weil es mir hinterher so gut tut und dann mag ich diese Prozesse die dazu führen auch nicht immer aufhalten. Ich habe nämlich generell ein eher positives Verhältnis zu all dem Overload/Meltdown/Shutdownkram, solange mir das Außen erlaubt so zu sein und es fließen zu lassen. Es ist nicht immer schön wenn man mitten drin steckt, aber es gehört zu meinem Leben dazu und es ist wohl irgendwie immer mal nötig. Nur leider darf ich mir das als Mensch mit großer Verantwortung über andere Menschen nicht einfach mal so immer erlauben. Ich kann nicht beim Autofahren einfach mal drauflosmachen oder wenn ich grade mein Kind irgendwo abholen muß, bei Patienten bin, lebensnotwendige Dinge erledige etc. Ich bin also immer versucht es zu verdrängen weil es grade mal wieder nicht paßt. Gestern war es wieder mal dringend nötig einen Riegel vorzuschieben weil ich wirklich millimeterweit vom Aus stand, welches ich mir situativ nicht erlauben durfte zu dem Zeitpunkt. Wie es immer so ist hab ich dabei aber zuallererst an andere, also meine Tochter gedacht, die in perfekter Spiegelung meiner Person parallel gleich heftig mit abzudrehen schien. Fürs Sorgen machen und irgendwie schuldig fühlen reichte es dann noch bei mir. Ich hab mir gedacht, ich muß was tun und ich weiß ja wie es geht…probiere es doch mal einfach aus mit ihr. Wenn es hilft, hilft es und wenn nicht hab ichs wenigstens versucht. Das Kind ist erstmal wichtiger als ich. So haben wir losgeflext.  Es hat glaub ich tatsächlich recht gut geholfen, wenngleich sie die Technik auch für sich selber sehr arg abgewandelt hat. Zum Glück ist mein Kind ziemlich schlau und sagte hinterher mit Nachdruck zu mir: jetzt aber du auch Mama. Und da bin ich Doofie überhaupt erst drauf gekommen mal selber mitzumachen. Also haben wir beide zusammen schön emoflexierend an unseren inneren Brocken gearbeitet und was soll ich sagen, alles ist wieder schick und ich heilefroh daß es so gut geklappt hat. Seltsam, ich wundere mich immer daß Dinge funktionieren bei mir von denen ich eigentlich 100% weiß daß es funktionieren wird. Ich lerne es einfach nicht darauf zu vertrauen. Egal, so kann ich mich zumindest immer wieder selber überraschen mit positiven Ergebnissen die ich feiern kann.

Was lernen wir aus dem ganzen Kram liebe Frau Anders? Einen Notfallkoffer sollte man auch mal benutzen anstatt ihn als Deko nett irgendwo hinzustellen und daneben rumzujammern.

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