Schreiberling

Shutdownfrei dank schreiben.

Schreiben ist wirklich ein absolut tolles Wunderding bei mir. Schon immer und seit ich schreiben kann. Als Kind hab ich gemalt. Habe heute vor lauter Plattheit und Starre einfach zig Sachen einfach so für mich weggeschrieben und auf einmal geht es mir wieder viel viel besser. Dabei hatte es nichtmal besonders viel Tiefgang oder mit meinen aktuellen Themen zu tun.

Wie funktioniert das eigentlich genau, warum und was macht es im Hirn wenn ich schreibe?

Kann mir das jemand mal in wilden Theorien erklären?

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5 Kommentare zu “Schreiberling

  1. blutigerlaie sagt:

    Echt jetzt,Theorieunterricht?
    Also sein könnte: motorisch abreagieren, Stressabbau durch Bewegung, Ablenkung durch Konzentration, was Schönes und sinnvolles schaffen, was Selbstbewußtsein und Planungsfähigkeit wieder pusht. Externalisieren durch Niederschreiben schafft Distanz, und geordnet wird das Ganze auch und dadurch leichter zu fassen.
    Im Hirn: kriegen der frontale Kortex/Hippocampus (Bewußtsein, „Chef“ und Ordnungssystem) wieder den Vorrang vor den Anarcholimbischen Gefühlszentren, die sich wie aufgescheuchte Hennen benehmen
    genug crashkurs (- sorry falls du das unpassend findest, ist gut gemeint)

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    • Frau Anders sagt:

      Nö, absolut nicht unpassend. Genau sowas wollte ich doch hören ich ich liebe solche Denkansätze. Ich bin ja voll der Neurofreak und hab da ja auch so meine eigenen Theorien was sich da alles wie beeinflußt, aber ich lausche auch gerne denen anderer. Also gerne mehr 😉

      Gefällt 2 Personen

  2. Forscher sagt:

    ich danke auch. bin auch voll der exzessive schreiberling. immer schon gewesen.

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  3. Jorin sagt:

    Ich füge der Liste noch „Diffuses Gedankenzeugs in klare Worte fassen = sich selbst besser verstehen“ hinzu.
    Liebe Grüße
    Jorin

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  4. apfelbub sagt:

    Geht mir im Moment auch so. Seit ich meinen Blog eröffnet habe. Könnte den ganzen Tag schreiben und muss mich dann oft selbst bremsen. Es lenkt mich ab. Oder, es fokussiert mich eben in diesen Momenten. Vielleicht auch beides. Ich mag Menschen, die so locker frei schreiben können. Jemand wie Torsten Sträter zB, über dessen Humor ich Tränen lachen kann. Der ist subtil, man muss nicht nachdenken, erkennt sich oft selbst. Was wäre ich glücklich, wenn ich sowas könnte. Stattdessen blogge ich über mich. Im ICH-Ton, wie mir einige nach den ersten Texten dann geschrieben haben. Das wäre toll zu lesen, weil es aus dem Leben sei. Ja, aus meinem Leben. Dazu muss ich aber etwas preis geben, die Grenzen sind da schwimmend. Aber, ich werde es jedem Leser irgendwann mal in Rechnung stellen 🙂

    Gefällt 1 Person

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