Starre und das Übel des Nichtschreibenkönnens

Es ist die letzten Tage so schrecklich viel passiert mit und in mir und ich will eigentlich nur schreiben, schreiben, schreiben um es irgendwie loszuwerden. Allerdings kann ich das nicht, wenn ich nicht total alleine mit mir bin. Tja und das ist schon die Crux. Selbst jetzt liegt mein schlafender Mann neben mir und ich quäle mich um jeden Satz. Aber ich muss einfach schreiben um nicht durchzudrehen und daß der Haufen der Themen nicht größer und größer wird. Daher zwinge ich mich jetzt einfach mal dazu, auch wenn es so gar nicht rutschen will. Ich bin seit 2 Wochen nicht eine Stunde wirklich komplett alleine. Den ganzen Tag hüpft das Kind um mich herum und will belustigt werden, der Mann wuselt um mich rum und wahlweise kommen auch noch Nachbarn und Familie und gehen mir auf den Senkel mit ihrer bloßen Anwesenheit. Ich bin wie erstarrt mit Tunnelblick und versuche nur noch zu überleben.

Worüber wollte ich eigentlich alles schreiben?
Ich muß das mal für mich wenigstens auflisten um es nicht zu vergessen.
Ich wollte über meine Erfahrungen und neuen Erkenntnisse bezüglich Overload, Meltdown, Shutdown mit und ohne Dämpfern wie Alkohol schreiben, meine Kindheit, mein Kind, Herrn Anders Strategien und meine Pläne fürs neue Jahr schreiben.

na toll…jetzt wacht der Mann auf, schaut mir neugierig über die Schulter und nichts geht mehr.
Tastatur in Schockstarre fallenlasse.

Das machen die doch alle mit Absicht!
Nichtmal hier darf ich alleine sein ;-((

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